Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
421
Südafrika in der Rezession

Präsidentschaftswahl: Zumas schweres Erbe

Südafrikas Wirtschaft geht es mies. Dennoch gelingt es dem korrupten Staatschef immer wieder, sich politisch an der Macht zu halten. Doch seine Zeit läuft jetzt ab. Investoren sollten handeln.
Südafrikas umstrittener Präsident Jacob Zuma hat auch das jüngste Misstrauensvotum überstanden. Allerdings knapper als erwartet. Der ANC verfügt über 249 Sitze im Parlament. Die Opposition hat nur 151. Daran gemessen sind 198 Stimmen für Zuma eine böse Überraschung. Offenbar haben 26 ANC-Abgeordnete die Gelegenheit der geheimen Abstimmung genutzt. Sie machten ihrem Ärger über die grassierende Korruption und Unfähigkeit im Umfeld Zumas Luft. Trotz dieser erkennbaren Erosion innerhalb des ANC bleibt zumindest bis Dezember alles wie es war. Dann wird über den neuen ANC-Parteichef entschieden. Und damit auch über die Kandidatur für die 2019 fällige Präsidentschaftswahl. Zuma kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten. Zumas Wunschkandidatin ist seine Ex-Ehefrau Nkosazana Dlamini-Zuma. Sie hat zu Anfang dieses Jahres den Kommissionsvorsitz in der Afrikanischen Union abgegeben. Seitdem betreibt sie ihre Kandidatur und propagiert die vom Zuma-Flügel innerhalb des ANC geforderte „radical economic transformation“: Die Beteiligung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit an der Wirtschaft soll durch Quotenregelungen und Beteiligungsvorschriften ausgebaut werden. Zudem wird die entschädigungslose Enteignung weißer Farmer zugunsten einer umfassenden Landreform propagiert. Südafrika steckt aktuell in einer Rezession. Finanzminister Malusi Gigaba deutete bereits Pläne der Zuma-Administration an, den IWF um eine Finanzhilfe zu bitten, um die aktuelle Wirtschaftskrise zu überwinden. Zudem senkten kürzlich sowohl Fitch als auch Standard & Poor´s Südafrikas Rating für Fremdwährungsverbindlichkeiten auf „junk“ (Schrott).

Fazit: Die grundlegende Schwäche des Rand wird – trotz der jüngsten Erholung – anhalten. Randanleihen sollten abgestoßen werden.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • avesco Financial Services AG , Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Von einem Haus das auszog, alles anders zu machen

Avesco Financial Services AG verdient die weiße Ampel.
Was macht man mit einem Vermögensberater, der nicht am Kapitalmarkt investiert? Ganz einfach: Man betrachtet ihn als interessante Alternative zu herkömmlichen Häusern und lernt jede Menge. Und auch wenn wir am Ende keinen üblichen Anlagevorschlag serviert bekommen, hat uns die Beratung in weiten Teilen überzeugt.
  • Fuchs plus
  • Notenstein La Roche Privatbank AG , Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Die Essenz des Durchschnittlichen

Die Ampel der Notenstein La Roche Privatbank steht auf Rot.
Die Privatbank Notenstein La Roche aus dem schweizerischen St. Gallen präsentiert sich im Internet über die Maßen selbstbewusst, fast selbstverliebt. Das setzt höchste Maßstäbe an die Beratung, die einzuhalten viel Engagement und Wissen verlangt.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit der Finanzoo GmbH

Empfehlung: Verbio

Wer auf ein nachhaltiges Investment setzen möchte, der nimmt die Aktie von Verbio in Augenschein. Der Biostromerzeuger kann sich sehen lassen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Notenstein La Roche Privatbank AG , Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Die Essenz des Durchschnittlichen

Die Ampel der Notenstein La Roche Privatbank steht auf Rot.
Die Privatbank Notenstein La Roche aus dem schweizerischen St. Gallen präsentiert sich im Internet über die Maßen selbstbewusst, fast selbstverliebt. Das setzt höchste Maßstäbe an die Beratung, die einzuhalten viel Engagement und Wissen verlangt.
  • Fuchs plus
  • Schadensvertrag muss sorgfältig aufgezogen werden

Präzise Vertragspunkte erforderlich

Verträge über Schadenshaftung müssen in einem Kaufvertag sorgfältig definiert sein. Sonst sind sie zu Unrecht abgeschlossen worden. So entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf.
  • Fuchs plus
  • Russland setzt auf Wind- und Sonnenstrom

Moskau steigt in großem Stil in den Ausbau Erneuerbarer Energien ein

Russland setzt auf Wind- und Sonnenstrom.
Russland leitet die Energiewende ein. Das rohstoffreiche Land setzt künftig stärker auf Wind- und Sonnenstrom. Moskau gibt den Vorrang der Gas- und Ölindustrie auf und verfolgt ehrgeizige Ausbauziele. Daraus erwachsen langfristig große Chancen für deutsche Unternehmen.
Zum Seitenanfang