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Wie transparent sind die Compliance-Maßnahmen?

BASF ist in Sachen Compliance-Transparenz nicht schlecht unterwegs

Bei BASF tragen Investoren aus Compliancesicht ein leicht erhöhtes Risiko.
BASF hat es als Chemiegigant per se nicht leicht, in der Öffentlichkeit zu bestehen. Da wäre es angebracht mit einem transparenten Complaince-system zu glänzen. Doch das gelingt dem DAX-Konzern nur in Teilen.

Mit dem Rückzug aus dem Gashandel ist BASF zu einem reinen Chemiekonzern geschrumpft. Im internationalen Vergleich steht das Unternehmen wirtschaftlich gut da, auch wenn der Produktionsstopp einer nagelneuen Großanlage für Kunststoffe ein herber Rückschlag war, der dann auch noch begleitet wurde von der schweren Explosion im Stammwerk mit vier Todesopfern.

Ein global tätiges Chemie-Unternehmen mit einem großen Produkt-Portfolio muss sich einer ganzen Reihe an Compliance Herausforderungen stellen. Die Preisabsprachen in der Vergangenheit erinnern daran. Besonders brisant ist derzeit das Steuerthema, weil BASF wegen der Verlagerung von Gewinnen in Steueroasen in der Kritik steht. Risiken bergen auch eine veraltete Beschaffungspolitik und die Schwächen in der Überwachung der Lieferanten.

Verhaltenskodex

Ein thematisch umfassender Verhaltenskodex, der fast alle üblichen Themen behandelt, teils differenziert (Kartellrecht, Importe- und Exporte), teils eher knapp.

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