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Wie transparent sind die Compliance-Maßnahmen?

Compliance-Risiken bei Munich RE unterbelichtet

Grottenschlechter Umgang mit Problemfällen in der Öffentlichkeit beschert Munich RE beim FUCHS Compliance-Rating, das die Transparenz der Compliance-Maßnahmen bewertet, einen deutlichen Abschlag.
Die Munich Re forscht zur Früherkennung von komplexen, neuen Risiken und verfügt bei „Emerging risks" über hohe Kompetenz. Da überrascht es, dass die Compliancerisiken im eigenen Risikobericht unterbelichtet sind, zumal in den neuen digitalen Geschäftsfeldern rechtliches Neuland betreten wird. So wird der Versicherer selbst zu einem Risiko für Investoren.

Die Sanierung der Tochter Ergo, teure Großschäden und fallende Preise für die Rückversicherung belasteten zuletzt die Ertragslage. Die Zukunft sieht der Konzern in digitalen Geschäftsmodellen: Führend sind die Münchener bereits bei Cyberversicherungen gegen Hackerangriffe. Die Munich Re forscht zur Früherkennung von komplexen, neuen Risiken und verfügt bei „Emerging risks" über hohe Kompetenz.

Da überrascht es, dass die Compliancerisiken im eigenen Risikobericht unterbelichtet sind, zumal in den neuen digitalen Geschäftsfeldern rechtliches Neuland betreten wird. Bei Ergo leistete man sich in der Vergangenheit einige Rechtsstreitigkeiten wegen Falschberatung. Peinlich, dass die Hauptversammlung das Vergütungssystem des Vorstands ablehnte, weil eine kleine Gruppe altgedienter Manager sich gegenseitig versorgt.

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