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Wie transparent sind die Compliance-Maßnahmen?

Henkel wäscht die Risiken nicht weiß

Bei Henkel tragen Investoren aus Compliancesicht ein geringes Risiko.
Henkel kommuniziert überdurchschnittlich seine Compliance-Maßnahmen. Dazu gehören auch die Risiken. Für einen Konzern auf Einkaufstour ist das wichtig.

Das ertragsstarke Familienunternehmen ist auf Kosmetik (Schwarzkopf) sowie Reinigungsmittel (Persil) spezialisiert und bei Klebstoffen Weltmarktführer. Der Chemiekonzern befindet sich auf internationaler Einkaufstour, wo er sich aber nicht nur mehr Umsatz, sondern auch Probleme einkauft – auch Compliance relevante. Die vorhandenen Richtlinien konnten in der Vergangenheit Klagen wegen Verbrauchertäuschungen (Packungsgrößen) nicht ganz verhindern, auch nicht das „Waschmittelkartell". 

Die Kommunikation ist aber überdurchschnittlich, sogar die rechtlichen Risiken werden immerhin angesprochen. Die Schwerpunkte der Nachhaltigkeitsstrategie werden angegeben und es werden auch teilweise die Zielerreichungen in der Vergangenheit kommuniziert. Lobenswert ist, dass Henkel sich kritisch mit seinen Produkten und seiner Rolle auseinandersetzt.

Verhaltenskodex

Ein recht umfangreicher Verhaltenskodex „der alten Schule" begegnet uns hier. Er enthält teilweise sehr ausführliche Regelungen, etwa zu Interessenkonflikten, Einladungen und zum Umgang mit Amtsträgern.

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