Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2611
In China werden Covid-Erkrankte diskrimiert

Stigma der Erkrankung kostet Arbeitsplätze

Corona-Maßnahmen in China © Koki Kataoka / ASSOCIATED PRESS / picture alliance
Wer in China einmal Covid hatte, bleibt auch nach der Gesundung stigmatisiert. Der Arbeitsplatz ist häufig futsch und andere Arbeitgeber wollen oder dürfen Betroffene nicht beschäftigen.

In China werden viele ehemaligen Covid-Patienten dauerhaft stigmatisiert. Diese Personen haben inzwischen sogar eine eigene Bezeichnung. Sie werden in China „Schafmenschen“ genannt. Hintergrund: Die Wörter „positiv“ und „Schaf“ werden auf Mandarin gleich ausgesprochen. 

Im Reich der Mitte herrscht die weit verbreitete Sorge, dass Menschen, die einmal infiziert waren, den Virus weiterhin tragen und noch lange nach ihrer Genesung ansteckend sind. Das hat inzwischen dazu geführt, dass zehntausende Menschen im Lande diskriminiert und ausgegrenzt werden. Die neuen Antidiskriminierungsgesetze greifen an dieser Stelle nicht. Menschenrechtsgruppen aus China berichten, dass tausende Chinesen ernsthafte Probleme haben, einen Arbeitsplatz zu finden. Stellenanzeigen für Fabrikarbeiter in Shanghai besagen, dass Bewerbern mit einer Vorgeschichte von Covid-19 die Arbeit verweigert werde. Um das zu kontrollieren, überprüfen Personalvermittler die Covid-Testhistorie über mehrere Monate in der Vergangenheit. Angesichts der nahezu lückenlosen Kontrolle über die chinesische Corona-Warn-App ist das relativ leicht.

Fazit: Die harsche Null-Covid-Politik in China treibt gefährliche Blüten. Das dürfte auch für ausländische Betriebe noch ein Problem werden, wenn Peking die Regeln noch restriktiver durchsetzt.
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 6 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Entwicklungen, Risiken und Strategien in Kalenderwoche 6

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die sechste Kalenderwoche zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Projekten: Während einige Benchmarks stabil bleiben, übertreffen aktive Depots ihre Vergleichsgröße teils deutlich. Besonders Projekt 7 und 9 demonstrieren, wie stark Handelsverhalten die Performance beeinflusst. Die Spannbreite der Ergebnisse reicht von klaren Spitzenwerten bis zu massiven Verlusten und macht Strukturqualität zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 6: Rendite, Risiko und Handel

Handel oder Ruhe? KW 6 zeigt, was wirklich zählt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Nur drei Vermögensverwalter griffen in KW 6 aktiv in ihre Portfolios ein, während die Mehrheit – einschließlich des Benchmarkdepots – keine einzige Order platzierte. Dennoch entwickelten sich die Depots im Projekt 9 (Stiftungsportfolio) sehr unterschiedlich. Einige Häuser profitieren spürbar vom Marktumfeld, andere müssen Verluste hinnehmen. Die Woche zeigt laut den Daten von infront: Die richtige Allokation ist oft entscheidender als jede Umschichtung.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 6: Performance, Gewinner und Verlierer

Starke Fondsmanager in KW 6: Wer Projekt 8 nach vorn zieht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Woche 6 verliert das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) leicht, während mehrere Vermögensverwalter klare Gewinne erzielen und andere stark zurückfallen. Da in Projekt 8 keine Handelsaktivitäten stattfanden, spiegeln alle Veränderungen ausschließlich die Marktbewegungen wider. Die Analyse anhand der Daten von infront zeigt, wer überzeugt – und wer deutlich hinter dem Markt zurückbleibt.
Zum Seitenanfang