Der Europäische Gerichtshof hat staatlich verordnete Preissenkungen in Supermärkten als rechtswidrig erklärt. Dieser Eingriff in die unternehmerische Freiheit verstößt gegen das Unionsrecht.
Bleibt Deutschland bei der einheitlichen Strompreiszone oder folgt es der EU-Empfehlung zur Teilung in Preiszonen? Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich klar positioniert. Damit hat sie das Problem nun nach Brüssel verlagert. Die EU könnte im Frühjahr 2026 eingreifen.
FUCHS-Briefe
Klimapolitik wird mit Blick auf Wirtschaft nachgebessert
Drei Themen werden die politische Agenda der EU im kommenden Jahr prägen: das Wechselspiel von Wirtschaft und Klimapolitik, Migration und Sicherheit. FUCHSBRIEFE geben einen Ausblick auf zu erwartende Weichenstellungen.
Einmal im Jahr ein Fazit ziehen und einen kurzen Ausblick geben – das macht FUCHSBRIEFE-Herausgeber und Verlagsgeschäftsführer Ralf Vielhaber in seinem Weihnachtsbrief an die Leser und Freunde des Verlags. Wohin geht die Reise der "Füchse" 2024?
Der Europäische Gerichtshofe (EuGH) öffnet das Feld für mehr Wettbewerb im Automobilsektor. Ein aktuelles Urteil wird erheblichen Einfluss auf die Branche haben und spielt den markenungebundenen Werkstätten und dem Teilehandel in die Hände. FUCHSBRIEFE analysieren die Auswirkungen auf die Branche.
Deutschland wandelt haushalts- und wirtschaftspolitisch, sowie auch demografisch auf japanischen Pfaden. FUCHSBRIEFE untersuchen, welche langfristigen Folgen das hat und wie der Übergang in einer alternde Gesellschaft gestemmt werden kann.
Stefan Ziermann, Chefredakteur Verlag Fuchsbriefe.
"Wohlstand für alle" - dieses Versprechen galt einmal. Denn vor zehn Jahren gab es einen Trendbruch. Um ihn zu drehen, braucht es laut FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Stefan Ziermann nicht immer mehr staatliche Eingriffe, sondern eine Besinnung auf marktwirtschaftliche Prinzipien.
FUCHS-Briefe
EU-Beitrittskandidat Ukraine mit schlechter Wirtschaftsleitung
Die Ukraine hat gute Chancen, noch in diesem Monat den Status eines Beitrittskandidaten zur EU zu bekommen. Darum fragen sich FUCHSBRIEFE: Wo steht dieser potenzielle Beitrittskandidat eigentlich? Wirtschaftlich ist das Land jedenfalls meilenweit von den bisher schwächsten Beitrittskandidaten entfernt. Das untermauert eine Studie des IW deutlich.
Die Welt um uns herum ist in stetem Wandel begriffen. Das betrifft Technik, Sprache, Kunst und unser Wirtschaftsleben. Dabei erweist sich die Marktwirtschaft als höchst anpassungsfähig. Sie wird in den 2020er Jahren endgültig zum Totengräber für orthodox-linke Positionen.
Die Proteste der Bauern schwächen die Perspektive der indischen Rupieh. Copyright: Pixabay
Indiens Regierungschef Narendra Modi folgt seit seinem Amtsantritt einem klar marktwirtschaftlichem Kurs. Seine neueste Reform zielt auf mehr Marktwirtschaft im Agrarsektor durch die Abschaffung der staatlichen Mindestpreise. Der Aufruhr unter den Bauern ist gewaltig.
Vater Staat steuert - auch dies können Anleger für sich nutzen.
Bildquelle: Pixabay
Die Politik fordert seit Langem den Primat über das Geschehen ein. Die Diskussion begann zur Zeit des Neuen Marktes in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre. Damals regierte vermeintlich der Fiannzmarkt die Staaten. Mittlerweile hat es die Politik weit gebracht. Sie bestimmt inzwischen das Wirtschaftsgeschehen. Damit und den Folgen der Staatswirtschaft für Anleger beschäftigen sich die «Anlagechancen 2021».
Man stelle sich vor, Notenbanken und Regierungen hätten das Finanzsystem in eine Situation gebracht, aus der es kein Zurück mehr gäbe. Die irgendwann mit einem harten Schnitt beendet werden müsste. Was würden sie dann tun?
Derzeit schießen Zentralbanken und Regierungen mit Geld um sich ("Bazooka"). Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer (und andere) sehen schon vorübergehend eine "Kriegswirtschaft" an die Stelle der Marktwirtschaft rücken. Die kann noch weitere einschneidende Maßnahmen mit sich bringen.