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Human Rights Watch Bericht bestätigt Vorwürfe gegen Kiew

Ukraine hat geächtete Minen eingesetzt

Ukraine. © Harvepino / Getty Images / iStock
Schon länger gab es Vorwürfe, nach denen die Ukraine Minen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt hätte. Nachdem entsprechende Vorwürfe aus Moskau lange nicht unabhängig überprüft werden konnten, bestätigt sie nun ein Bericht von Human Rights Watch.

Die Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch (HRW) bestätigt in einem Bericht, dass die Ukraine weltweit geächtet Antipersonenminen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt hat. Die russische Regierung hatte der Ukraine das bereits länger vorgeworfen. Laut HRW haben die ukrainischen Streitkräfte „tausende solcher Minen“ in den ostukrainischen Provinzen eingesetzt. Mit Raketen wurden die sogenannten Schmetterlingsminen verschossen und über Städten wie Isjum und Donezk großflächig in zivilen Gebieten verstreut. Die Verwendung solcher Sprengsätze verletzt das Völkerrecht.

Ukraine hatte sich zur Vernichtung der Minen verpflichtet

HRW hat den Einsatz solcher Minen durch das ukrainische Militär an neun Orten dokumentiert. Der Einsatz solcher Minen durch die Ukraine ist auch in zahlreichen Videos dokumentiert. HRW bestätigt auch, dass russische Truppen die in den beschossenen Städten lebende Zivilbevölkerung vor der Gefahr gewarnt und die Minen regelmäßig entfernt hat.

Auch Russland hat in dem Krieg Minen eingesetzt. Der Unterschied: Die Ukraine hat sich dazu verpflichtet, ihre Bestände an Antipersonenminen aus Zeiten der Sowjetunion zu vernichten. „Das Land gehört zu den 164 Unterzeichnerstaaten der Ottawa-Konvention, welche den Einsatz dieser Waffen verbietet. Russland hingegen hat die Konvention nicht unterzeichnet.“, verletzt mit dem Einsatz solcher Minen aber auch Völkerrecht, so die NZZ.

Fazit: Der Bericht von HRW zeigt, dass natürlich längst nicht alle Meldungen aus Moskau falsch oder Propaganda sind. Das ist auch ein Signal an viele westliche Medien, die in ihrer Berichterstattung Quellen aus Russland vielfach ignorieren. Um ein umfassendes Bild zu bekommen, ziehen FUCHSBRIEFE in der Recherche auch verschiedene russische Quellen heran – ohne damit deren Ansicht unreflektiert zu übernehmen.
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