Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1705
Daimler AG

Investment bringt frischen Wind

Quasi über Nacht wurde Li Shu Fu größter Einzelaktionär bei Daimler. Noch hat der Einstieg des chinesischen Investors keinen Einfluss auf den Kursverlauf der Aktie. Jedoch sehen die Prognosen, trotz der Diskussion um den Diesel, hervorragend aus.

Daimler hat einen neuen Anker-Aktionär: Li Shu Fu, Gründer und CEO der chinesischen Autoschmiede Geely. Zu der gehört bereits seit 8 Jahren die schwedische Automarke Volvo. Über Nacht wird Li (Aktienanteil 9,69%) größter Einzelaktionär. Das Daimler-Management war von der chinesischen Beteiligung in dieser Höhe unangenehm überrascht. Zwar wünschen sich die Schwaben seit längerem einen starken Ankeraktionär, nun fürchten sie aber, dass Li über einen Platz im Aufsichtsrat tiefe Geschäftseinblicke bekommen könnte.

Die genaue Absicht des Investors ist bislang unklar. Li erklärte, er wolle mit Daimler bei E-Mobilität und dem autonomen Fahren kooperieren. Möglicherweise verfolgen die Chinesen aber ganz andere Pläne und stocken ihre Beteiligung im Laufe der Zeit weiter kräftig auf. Immerhin ist die Daimler-Aktie aktuell günstig (KGV unter 8) und ein echtes Value-Investment.

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 83 EUR, Stop-Loss: unter 64 EUR

Kurschance: 18% | Verlustrisiko: 9%

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Logistik und Nachhaltigkeit

Elektro-LKW bei Österreichischer Post

Die Österreichische Post hat erstmals zwei Elektro-Lkw im Einsatz. Transportiert werden internationale Sendungen. Damit lassen sich rund 117 Tonnen direkte CO2-Emissionen pro Jahr einsparen.
  • Fuchs plus
  • Tauglich für 100% Wasserstoff

Wasserstoffkraftwerk aus Finnland

Ein finnisches Unternehmen bietet das erste Kraftwerk, das komplett mit Wasserstoff, ohne Beimischung von Erdgas, betrieben werden kann.
  • Fuchs plus
  • Chilenischer Peso mit Rückenwind

Positive Realzinsen beim Chilenischen Peso

Das knapp 20 Millionen Einwohner zählende Chile ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, das fünftgrößte Land Lateinamerikas und weist das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf. Der Rohstoffreichtum beschert einen Handelsbilanzüberschuss und steigende Löhne. Der Boom um Kupfer, Lithium und die wachsende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Früchten und Getreide dürfte anhalten und auch der Währung Peso Rückenwind verleihen.
Neueste Artikel
  • Debatte um Berichterstattung zum US-Präsidenten

Wurde Bidens Demenz vertuscht?

Schon lange eingeschränkt in seiner mentalen Fitness: US-Präsident Joe Biden, der hier eine Urkunde unterschreibt. © Foto: Official White House Photo by Erin Scott
Wurde Bidens Demenz von vielen führenden (deutschen Medien) vertuscht und ins Reich einer "Verschwörungstheorie" verbannt? Die Diskussion darüber ist jetzt entbrannt, nachdem Biden aufgrund seiner offensichtlichen mentalen Schwäche seine Kandidatur für eine nochmalige Amtszeit aufgegeben hat. FUCHSBRIEFE haben ihre Leser schon im Sommer 2021 auf das Problem im Weißen Haus aufmerksam gemacht.
  • OLG: Ausweisung deutscher Staatsbürger "unwahre Behauptung"

Potsdam: Schwere Niederlage für die deutsche Medienlandschaft

Ein Correctiv-Bericht über ein geheimes Treffen rechter Politiker in Potsdam sorgte für Aufsehen. Der Verfassungsrechtler Ulrich Vosgerau wehrte sich jetzt erfolgreich gegen einen Tagesschau-Bericht, der behauptete, auf dem Treffen sei über Ausbürgerungen deutscher Staatsbürger diskutiert worden. Das Oberlandesgericht Hamburg untersagte dem NDR diese Aussage. Damit fällt zugleich ein wesentlicher Baustein der Berichterstattung zum "Potsdamer Treffen" in sich zusammen.
  • Fuchs plus
  • Ernteerträge von Weizen und Mais fallen höher aus als erwartet

Erheblicher Rückgang der Getreidelagerbestände erwartet

Es wird erwartet, dass die globalen Lagerbestände der Getreide Ende der aktuellen Saison stark fallen wird — und das trotz rekordhoher Ernteerwartung. Grund dafür ist der erwartete Verbrauch, der ebenfalls eine Rekordhöhe erreichen soll.
Zum Seitenanfang