Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
7015
Noch besser als Beyond Meat

Modern Meat greift den Platzhirschen an

Am veganen Burger-Himmel will sich Modern Meat einen Namen machen. Copyright: Pixabay
Fleischersatzprodukte stehen auf der Liste der alternativen Ernährung ganz weit oben. Aktien von Unternehmen, die solche Produkte herstellen, sind bei Anlegern heiß begehrt. Jetzt bekommt der Platzhirsch Beyond Meat einen Konkurrenten.

Jeder Anleger, der den Markt für Fleischersatzprodukte verfolgt, erinnert sich noch gut an den sensationellen Börsengang des veganen Burgerherstellers Beyond Meat (ISIN: US 088 62E 109 1). Der Kurs der zu 25 US-Dollar ausgegebenen Anteilsscheine schossen am ersten Handelstag um 163% auf 65,75 US-Dollar hoch. In der Spitze handelte die Aktie bei fast 240 US-Dollar. An der Börse bleibt der Pionier veganer Fleischsurrogate angesichts der Bewertung aber ein heißes Eisen.

Modern Meat aus Kanada will dem Platzhirsch ein gutes Stück vom veganen Burger-Patty streitig machen. Das noch junge Unternehmen begann mit seinen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Juni 2019 und hat ein stetig wachsendes Portfolio an veganen Produkten aufgebaut. Hierzu zählen verschiedene Fleisch- und Fischersatzprodukte wie Modern Burger, Crumble, Meatball, Crab Cake und diverse Saucen. Den ersten Burger stellte Modern Meat im November vergangenen Jahres her. Seitdem hat das Unternehmen seine Produktion auf bis zu 6.000 Pfund pro Woche gesteigert.

Noch bessere Patties als die von Beyond Meat

Firmenangaben zufolge wollen die Kanadier vor allem mit besten und natürlichen Zutaten gegenüber dem Wettbewerb punkten. In Bezug auf den Nährwert enthält der Modern Meat Burger 14 Gramm pflanzliches Protein je 100 Gramm Burgerpatty und nur 6 Gramm Fett. Ein klassischer Rindfleischburger kommt auf rund 20 Gramm Fett. Auf künstliche Zusatzstoffe oder ungesunde Zutaten verzichtet Modern Meat. Die Produkte kommen zudem ohne Soja oder Weizenprotein aus und sind zu 100% glutenfrei.

Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern spricht Modern Meat ein noch größeres Publikum an, denn Allergene sind ein immer größer werdendes Thema in der Ernährung. Seit Anfang Juli diesen Jahres ist die Aktie der Modern Meat Inc. an der kanadischen Börse notiert. Von knapp 2 CAD ging es innerhalb der ersten Handelstage auf 4,75 CAD nach oben. Inzwischen notieren die Anteilsscheine mit 2,60 CAD wieder deutlich unter ihrem Juli-Hoch. Der Börsenwert von Modern Meat liegt aktuell bei rund 74 Mio. CAD.

Potenzielle Vervielfacher-Aktie

Nennenswerte Umsätze oder gar Gewinne generiert das Start up noch nicht. Dafür meldete das Unternehmen gerade, dass seit nunmehr 12 Wochen in Folge alle Produkte ausverkauft sind und für den Einzelhandel und Direktvertrieb auf Höchstkapazität produziert wird. Risikobereite Anleger ordern eine kleine Position. Die Aktie hat das Zeug zum Vervielfacher, allerdings beim Risiko des Totalverlustes.

Empfehlung: spekulativ kaufen Kursziel: Kein Kursziel, kein StoppLoss

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsmanager 2024: Die Top 10

Auf dem Siegertreppchen wird es eng

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Fünf Anbieter von insgesamt 35 Ausschreibungsteilnehmern schaffen es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen und sichern sich eine „Goldmedaille“ für eine sehr gute Gesamtleistung. Zwei weitere Häuser holen Silber für gute Leistungen und drei dürfen sich mit Bronze für ein Befriedigendes Gesamturteil schmücken. Sie alle hatten es aufgrund der Güte ihrer Anlagekonzepte in die Endrunde der Ausschreibung für die Stiftung Fliege geschafft.
  • Editorial Stiftungsvermögen 2024: Weitreichende Folgen

Die Auswahl des Vermögensverwalters nicht dem Zufall überlassen

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Wahl des Vermögensverwalters kann das Schicksal einer Stiftung bestimmen. Viele Stiftungen besitzen nicht das nötige Finanzwissen im eigenen Kuratorium, was fatale Folgen haben kann. Regelmäßige Kontrollen und kompetente Beratung sind unerlässlich, um nicht Opfer von fatalen Anlagestrategien zu werden. Erfahren Sie, welche verheerenden Fehler vermieden werden können und wie eine Stiftung die richtige Wahl trifft – bevor es zu spät ist.
  • Brutaler Messerangriff in Mannheim: Gefahr für unser Recht auf friedliche Demonstrationen

Wie wir selbst die Grundwerte unserer Gesellschaft untergraben

Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Foto: Verlag Fuchsbriefe
In Mannheim wurde am Wochenende auf brutale Weise und ohne Vorwarnung ein Redner bei einer Demonstration mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Auch ein Polizist wurde lebensgefährlich attackiert. Er erlag am Wochenende seinen Verletzungen. Doch die Medien relativieren die Tat und lenken vom Kern einer wichtigen Debatte ab, meint Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die Bethmann Bank (ABN Amro) im Beauty Contest Stiftungsvermögen 2024

Bethmann Bank: Nachhaltiger Kurs in der Stiftungsberatung

Kollage Verlag Fuchsbriefe ©Bild: envato elements
In einer umfassenden Präsentation offenbart die Bethmann Bank ihre Pläne für nachhaltige Anlagestrategien, speziell zugeschnitten auf Stiftungen. Trotz anfänglicher technischer Probleme und gemischter Kritiken, schimmert die Vision für eine maßgeschneiderte und ethische Vermögensverwaltung durch.
  • Fuchs plus
  • China spielt Kostenvorteile aus

Europa fällt bei Green-Techs zurück

Grüne Technologien sind ein wachstumsstarker Zukunftsmarkt. Unternehmen aus Europa und Deutschland haben hier eine starke Position. Die kommt aber immer stärker unter Druck - Deutschland und Europa verlieren inzwischen Marktanteile. Zwei für Deutschland wichtige Segmente sind davon besonders betroffen.
  • Fuchs plus
  • Gründerzentren für ganz Deutschland

Blaupause UnternehmerTUM

Das Gründerzentrum "UnternehmerTUM" der Universität München ist ein internationales Erfolgsmodell. Dieser Erfolg soll jetzt auch an 15 anderen deutschen Uni-Standorten möglich werden. Auf Basis der Blaupause der Uni München sollen 15 neue Gründerzentren entstehen. Unternehmen können davon auf vielfältige Weise profitieren.
Zum Seitenanfang