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Produktcheck: StarCapital Allocator A

Rein in die Value-Strategie

Wenn die Hausse vor dem Ende steht, rücken Value-Strategien wieder verstärkt in den Fokus der Anleger. Der StarCapital Allocator A zeigt, wie man mit dieser Strategie eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen kann.

Im Einkauf liegt der Gewinn. Diese alte Kaufmannsweisheit macht sich auch bei Anlageentscheidungen auf lange Sicht bezahlt. Darum ist es aussichtsreich, wertvolle Unternehmen zu günstigen Preisen zu kaufen, so wie es Value-Anleger machen. Dieser Investmentstil vereint gleich mehrere Vorteile: Zum einen werden Unternehmen mit einem gewissen Sicherheitsabschlag gekauft. Dies ist die Differenz zwischen dem inneren und dem aktuellen Börsenwert. Diese Marge begrenzt das Risiko. Zum anderen sind die langfristigen Renditechancen höher, als bei stark gelaufenen Titeln. Und: Ein typischer Value-Investor agiert systematisch antizyklisch.

Mit dem flexiblen Mischfonds StarCapital Allocator A können Privatanleger dieses Anlageschema perfekt umsetzen. Die Vermögensverwalter der StarCapital AG haben mit ihrem valuorientierten Anlageansatz seit der Fondsauflage das Gros seiner Vergleichsgruppe hinsichtlich der erreichten Wertentwicklung deutlich hinter sich gelassen hat. Wir haben uns den antizyklischen Value-Ansatz einmal näher für Sie angesehen.

Diversifikation bei Assetklassen

Der StarCapital Allocator investiert mit einer flexiblen Anlagepolitik in verschiedenste Assetklassen. Dazu gehören Aktien, Renten, Rohstoffe und Edelmetalle. Die Aktienquote kann je nach Marktphase zwischen 25 und 100% schwanken. Neben der Asset Allocation und der antizyklischen Nutzung von Opportunitäten verschiedener Märkte liegt der Schwerpunkt des Fonds auf der Einzeltitelauswahl im Aktienbereich (Stock Picking).

Der richtige Mix zwischen Aktien, Anleihen und Rohstoffen sowie Edelmetallen ist das Erfolgsgeheimnis des Fonds. Um diesen Mix zu finden, machen sich die Investmentexperten um Fondsmanager Dr. Manfred Schlumberger zunächst ein ganzheitliches Bild über den Zustand des Marktes. Hierbei fließen verschiedene Daten auf Basis von vier Faktorkategorien in das Urteil ein. Fundamentale Faktoren (Konjunkturzyklus) und das globale Gewinnwachstum werden ebenso berücksichtigt, wie monetäre Faktoren (Geldpolitik der Notenbanken, Zinsentwicklung). Daneben spielen Money Flow Faktoren (Aktienquoten, Cashquoten) oder psychologische Faktoren (Stimmungsindikatoren, Anleger-Sentiment) eine wichtige Rolle.

Strukturierter Auswahlprozess

Sind unterbewertete Märkte, Branchen und Unternehmen ermittelt, werden diese einer eingehenden Analyse unterzogen. Sie bilden die Basis für die strategische Ausrichtung des Portfolios. Unterbewertete Aktien finden die Fondsmanager derzeit im Bereich der Energie- und Versorger. Der antizyklische Investmentansatz sucht gezielt Anlagechancen bei Werten, die in der jüngsten Vergangenheit unterdurchschnittlich gelaufen sind. Der Grund: Die Gewinner der letzten 10 Jahre enttäuschen oft in der folgenden Dekade. Investments in Modethemen werden somit konsequent vermieden.

Rund 70 Einzelaktien sowie 12 Anleihepositionen bilden das aktuelle Fondsportfolio. Mit knapp 17% Depotgewicht sind Rohstoff-Aktien derzeit am stärksten im Portfolio vertreten, gefolgt von Konsumgüteraktien (ca. 14%) sowie Energie- und Technologie-Titeln (jeweils ca. 11%). Die im Portfolio befindlichen Aktien sind aus fundamentaler Sicht (KBV, KGV, DivRendite, etc.) im Schnitt rund 41% günstiger bewertet als der breite Markt. Große Einzelpositionen sind beispielsweise der Rohstoffkonzern Rio Tinto (ca. 1,6%), der Stromkonzern RWE (ca. 1,3%) oder das russische Ölunternehmen Lukoil (ca. 1,4% Depotanteil).

Zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von 3,00% kann der StarCapital Allocator börsentäglich direkt über die KVG geordert werden. Etwas günstiger ist der Kauf der Fondsanteile über die Börse. Hier beträgt der Spread (Differenz zwischen Kauf und Verkauf) rund 1,5%. Einmal im Kalenderjahr werden Zins- und Dividendenanteile an die Fondsinhaber ausgeschüttet. Die laufenden Kosten (TER) liegen mit rund 2,1% auf vergleichsweise hohem Niveau.

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StarCapital Allocator A

Auflagedatum: 01.09.2009

Stärken-Schwächen-Profil

  • antizyklischer Anlageansatz

FUCHS-Bewertung 4/5

Bewertungsfazit: Der StarCapital Allocator beeindruckt seit Auflage mit einer im Vergleich zu ähnlichen Anlageprodukten höheren Rendite bei niedriger Volatilität. Der Fokus auf unterbewertete Aktien und Märkte macht sich hier bezahlt. Ein Manko sind sicherlich die vergleichsweise hohen laufenden Kosten. Diese sollten mit steigenden Mittelzuflüssen jedoch spürbar sinken. Der konsequent value-orientierte Investmentansatz gefällt uns gut.

Produktcharakteristika

Fondsvolumen: 15,38 Mio. EUR

  • investiert nur in unterbewertete Unternehmen (value)

Ausschüttungsart: ausschüttend

  • Kapitalerhalt steht im Vordergrund – breit diversifiziert, flexible Aktienquote

Börsenhandel: ja

  • vergleichsweise hohe laufende Kosten

Gesamtkostenquote (TER): 2,13% p.a.

Anlagestrategie: Aktienfonds global, valueorientierte und antizyklische Investment-Strategie

Fazit: Der StarCapital Allocator eignet sich als Basisinvestment für langfristig orientierte Anleger, die antizyklisch auf Value fokussieren und von den Kurschancen unterbewerteter Aktien profitieren möchten.

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