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Preise für historische Automobile sind weitgehend ausgereizt

Bei Oldtimern die dritte Reihe in den Blick nehmen

In viel Segmenten für „Real-Anlagen" sind die Preise mittlerweile ins Stocken geraten. Die Käufer schauen genauer hin. Wer jetzt noch Wertsteigerungspotenzial sucht, muss sich – auch bei historischen Automobilen – außerhalb der eingetretenen Pfade bewegen. Doch da ist durchaus noch einiges zu finden.

Wer am Markt für historische Automobile noch Fahrzeuge mit Wertsteigerungspotenzial sucht, muss sich außerhalb der eingetretenen Pfade umtun. Denn am klassischen Markt für historische Automobile zeigen die Preise südwärts. So gut wie alle Markenindizes der HAGI TOP Index Familie verloren seit Jahresanfang zwischen 4% und 8%. Nur eine Marke hält dagegen: Um 0,9% stiegen die Preise für klassische Lamborghini, die im HAGI LPS Index gemessen werden. Die Marke mit dem Stier brachte mit dem Miura den ersten „Supersportwagen" heraus, einen bildschönen Rennwagen, der nur für den Herrenfahrer und die Straße zwischen 1966 und 75 gebaut wurde.

Und es gibt noch weitere Ausnahmen vom Trend. So sind deutliche Preissteigerungen abseits der Indizes zu verzeichnen, die den Kriterien der HAGI Familie noch nicht entsprechen. Von ihnen wurden nach den Index-Kriterien meist zu viele Fahrzeuge gebaut und die Preise verharren noch meist unter 100.000 Euro.

Aufsteigermarken Audi und BMW mit Aufsteigerpreisen

Hier ist insbesondere auf die einstigen "Aufsteigermarken" Audi und BMW hinzuweisen. Hier haben einzelne Modelle in den letzten Jahren Preissteigerungen von bis zu 50% hingelegt. Bei BMW rücken die Coupés der Modellreihen E3 (2.5 CS -3.0 CSL) verstärkt in den Focus. Bis auf den CSL sind sie noch unter 100.000 Euro zu haben. Hier offenbart sich aber das Problem: Die bei Karmann gebauten Karossen fuhren auf offenen Eisenbahnwaggons zum Montagewerk in Dingolfing. Da hatte der Rostteufel schon vor der Lackierung insbesondere in den Hohlräumen zugeschlagen. Und der kann den wahren Wert leicht zerbröseln.

Was den Namen Quattro trägt, ist immer einen Blick wert

Bei Audi ist auch bei jüngeren Modellen einiges drin. So dagegen alles, was aus den frühen Achtzigern stammt und den Namen Quattro trägt, einen näheren Blick wert. Hier droht dank Vollverzinkung fast nie der Rost. Dafür braucht die aufwändige Turbo- und Allradtechnik eine sachverständige Prüfung. Denn deren Revision kann sonst leicht auch den Fahrzeugwert von zwischen 50.000 - 100.000 Euro übersteigen. Allerdings erzielen seltene Sport-Quattro Preise von über 250.000 Euro. Aufgrund der Rarität besteht hier ein ordentliches Wertsteigerungspotential. Auch wenn die verkürzte Karosserie den Wagen nicht unbedingt zu einer eleganten Erscheinung macht, für die Entwicklung zur Premium-Marke war der Rallye-Weltmeister ein Meilenstein.

Fazit:

Aufsteigermarken sind nicht mehr nur etwas für Aufsteiger.

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