Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1847
Die Schuldenpläne des russischen Finanzministeriums

Russlands Eurobonds sind ein Kauf

Russland will eine Menge Geld am Markt aufnehmen. 70 Mrd. Euro will das Finanzministerium erlösen. Daraus ergeben sich Chancen für Anleger. Aber nicht alle Emissionen sind interessant.

Das russische Finanzministerium plant für 2019-2021 die Aufnahme von rund 5 Billionen Rubeln. Das entspricht rund 70 Mrd. Euro. Sie sollen am Inlandsmarkt erlöst werden. Der Plan sieht ein laufendes Primärdefizit (Budget ohne Zins- und Tilgungsleistungen) vor. Diese Finanzplanung wirkt expansiv auf die Konjunktur. Denn es gibt zusätzliche Staatsnachfrage.

Offenbar reagiert die russische Regierung damit auf die schwächere Konjunkturentwicklung und die gerade erst weiter verlängerten Sanktionen der westlichen Staaten. Zudem scheint die Regierung auch auf die Kapitalflucht zu zielen. Ihr Plan ist es, ansonsten abfließende Mittel im Inland zu verwenden. Parallel dazu will das Finanzministerium im gleichen Zeitraum rund 10 Mrd. Dollar durch die Emission von Eurobonds erzielen. 4 Mrd. Dollar davon sind zur Refinanzierung fällig werdender Anleihen vorgesehen.

Fazit: Die russischen Eurobonds dürften attraktive Konditionen bieten. Die Rubelpapiere sind aus unserer Sicht wegen der schwachen Währung weniger interessant.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Abweichende Verleihdauer ist zulässig

Tarifvertrag kann Zeitarbeit verlängern

Teamarbeit. © Robert Kneschke / stock.adobe.com
Die Zeitarbeit will kein Schmuddelkind auf dem deutschen Arbeitsmarkt mehr sein. Diesem Ziel sind die aktuell knapp 820.000 Leiharbeiter mit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) ein Stück näher gekommen.
  • Fuchs plus
  • Landverkäufe im Metaverse brechen ein

Grundsätzliches Interesse an virtueller Welt bleibt hoch

Virtual Reality. © gremlin / Getty Images / iStock
Die virtuelle Welt des Metaverse bleibt vorerst wenig greifbar. Die reale Nachfrage nach Land und Immobilien in dem virtuellen Universum bricht brutal ein. Dennoch bleibt das grundsätzliche Interesse an der virtuellen Welt hoch.
  • Fuchs plus
  • Euro-Geldhüter haben nur einen begrenzten Spielraum

EZB hilft drei Euro-Ländern

EZB bei Nacht. © RK MEDIA / stock.adobe.com
Es sind vor allem drei Länder in der Eurozone, die die Europäische Zentralbank daran hindern, beherzt gegen die Inflation vorzugehen. Europas Geldhüter werden daher eine unliebsame Entscheidung mit weitreichenden Auswirkungen treffen müssen.
Zum Seitenanfang