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Diamanten

Neue Diamant-Kryptowährung

Der Diamantmarkt schwächelt vor sich hin. Allerdings gibt es eine interessante Differenzierung der internationalen Nachfrage. Und in Israel soll der Handel demnächst über eine mit Edelsteinen gedeckte Kryptowährung abgewickelt werden.

Der Markt für geschliffene Diamanten ist erneut schwächer. Die wichtige Schmuckmesse in Hongkong hat nicht die Ergebnisse gebracht, die sich die Händler als Entspannungssignal für den Markt erhofft hatten. Nun erhoffen sie sich stärkere positive Impulse aus China. Dort stiegen die Einzelhandelsumsätze in den ersten Monaten des Jahres um mehr als acht Prozent. Das ist gut, liegt aber unter den Erwartungen. Und es reicht auch nicht, um die Preise ingesamt zu stabilisieren.

Uneinheitlicher Markt

Ein zunehmendes Problem ist die globale Differenzierung der Nachfrage nach unterschiedlichen Qualitäten. So sind in Asien und den USA Steine mit schwächeren Farben (H bis J) und Reinheiten (vs – si) sowie in Größen ab einem Karat gefragt. Dagegen lehnen die meisten Käufer Diamanten mit Fluoreszenz total ab. In Europa sind solche Steine bislang gut verkaufbar. Dahinter steht vor allem die Angst vor nicht deklarierten synthetischen Diamanten, die z. B. an der Fluoreszenz unter bestimmten Wellenlänge zu erkennen sind. Das heißt aber auch, dass solche Ware für interessierte Anleger mit gutem Abschlag zu erwerben ist (Echtheitsprüfung aber nicht vergessen).

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