Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
744
Kunstmarkt

Globalisierung treibt Preise

Der zunehmend globalisierte Kunstbetrieb treibt seltsame Blüten und die Preise. Das nimmt inzwischen ein gefährliches Ausmaß an.

Der zunehmend globalisierte Kunstbetrieb treibt seltsame Blüten und die Preise. Im Zuge der Globalisierung des Kunstmarktes, der Internationalisierung des Handels und der immer polyglotter werdenden Sammlerschar, ähneln sich die großen und bedeutenden Sammlungen für zeitgenössische Kunst immer stärker. Dies wird mit stetig steigenden Preisen für diese künstlerischen Vertreter (Rothko, Richter, Katz, Picasso, Monet, Chagall etc.) flankiert.

Der Trend bestimmt den Trend

Am Kunstmarkt macht der Trend den Trend selbst. Die Nachfrage nach einem Kunstwerk zieht sogleich neue Nachfrage an. Erzielt ein Werk dann auch noch einen Spitzenpreis, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es beim nächsen Verkauf noch teurer ist.
Das nimmt inzwischen durchaus gefährliche Züge an. Die Tatsache, dass immense Summen in Kunstwerke investiert werden, erfordert die Frage „nach dem Ende der Fahnenstange". Zeitgenossen wie Jean-Michel Basquiat, Anselm Kiefer, Peter Doig oder Christopher Wool erzielten 2017/2018 echte Preisspitzen. Bei Altmeistern war dies dagegen seltener der Fall. Insofern reagierte die Fachwelt einigermaßen überrascht, dass für das Gemälde von Leonardo da Vinci („Salvator Mundi") 450 Mio. USD erzielt wurden. Nun erwarten einige Auguren den baldigen Fall der Milliarden-Grenze.

Exklusiver Markt im Spitzenbereich

Dabei spielt eine entscheidende Rolle, dass im Spitzensegment nur wenige Marktakteure aktiv sind. In der Liga der Höchstpreise spielen nach Befragungen namhafter Unternehmensberatungen bei Family-Offices und Vermögensverwaltern weltweit maximal 2.500 bis 5.000 Sammler und institutionelle Adressen mit.

Fazit: Der professionelle Kunstbetrieb zieht den Preistrend künstlich in die Höhe. Privatanleger und Sammler sollten im lokalen Markt nach spannenden, und wenig bekannten Künstlern suchen. Dabei gibt es viele interessante Künstler zu entdecken, die langfristig auch gute Renditechancen haben.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Aktien 2021

Sektor-Rotation im Anleger-Schlaraffenland

Aktien bleiben - neben Realwerten wie Immobilien - 2021 die bevorzugte Anlageklasse für Anleger bleiben. Denn die grundlegenden Rahmenbedingungen sind nahezu perfekt - zumindest auf Jahressicht. Die Geldpolitik pumpt weiter enorme Kapitalsummen in das Finanzsystem. Die Zinsen bleiben am Boden, die Anleihekäufe durch die Notenbanken werden fortgesetzt. Aktien-Anleger leben weiter im Schlaraffenland.
  • Fuchs plus
  • Genehmigungspflicht bei Export

Ausfuhrgüter checken

Unternehmen müssen regelmäßig prüfen, ob die eigenen Waren von den Ausfuhrgüterlisten erfasst sind. Das gilt auch für genehmigungspflichtige Handelsware. Seit Ende 2020 gelten neue Bedingungen.
  • Fuchs plus
  • Preisdruck am Kunstmarkt

Nachfrage nach bestimmten Segmenten stirbt aus

Das tägliche Auf und Ab der Preise verstellt den Blick auf langfristige Trends am Kunstmarkt. Wir treten darum einen Schritt zurück und werfen einen Blick auf die langfristigen Preistrends.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Unternehmensmarkt zieht kräftig an

Billig-Geld überspült M&A-Markt

Der Unternehmensmarkt hat die akute Corona-Krise hinter sich gelassen. Nun überspült die milliardenschwere Billig-Liquidität den Markt. Das zeigt sich an der Entwicklung der M&A-Transaktionen.
  • Fuchs plus
  • Zement wird teurer

Dekarbonisierung wird das Bauen verändern

Zement wird in den kommenden Jahren um Einiges teurer werden. Denn die Senkung der CO2-Emissionen ist aufwendig. Eine Senkung der Emissionen bei der Produktion auf null ist nicht möglich. Für die Bauindustrie wird die Einsparung von Zement in den kommenden Jahren immer attraktiver.
  • Fuchs plus
  • Arbeitsverhalten und generelle Ordnung im Betrieb sind zwei paar Schuh

Chef kann Aufräumen und Ruhe im Betrieb anordnen

‚Ordnung ist das halbe Leben, ich lebe jetzt in der anderen Hälfte‘, so oder ähnlich mögen Mitarbeiter gedacht haben, als sie es mit der Disziplin am Arbeitsplatz nicht mehr so genau nahmen. Dem Chef ging das gegen den Strich. Er verordnete Sauberkeit, Ruhe und Ordnung per Dekret, allerdings ohne den Betriebsrat zu beteiligen. Ist das ein Verstoß gegen die Mitbestimmung oder abgedeckt durch das Direktionsrecht?
Zum Seitenanfang