Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1511
Auslandserbe nicht begünstigt

Erbschaftssteuer: Vergünstigung nur im Inland

Mehrere Erbschaften in einer Familie binnen zehn Jahren sind nur im Inland steuerbegünstigt.
Mehrere Erbschaften in einer Familie binnen zehn Jahren sind nur im Inland steuerbegünstigt. Der dafür vorgesehene ermäßigte Steuersatz nach § 27 ErbStG greift nicht, wenn die Erbschaften in einem anderen EU-Land, wie in dem verhandelten in Fall in Österreich, erfolgt sind. Diese Beschränkung auf das Inland ist EU-konform. Einem entsprechendem Urteil des EuGH hat sich jetzt auch der BFH angeschlossen (Urteil vom 27.9. 2016, Az. II R 37/13). Die Vergünstigung gilt nur für Vermögensinhaber der Steuerklasse I wie Eltern, Kinder, Ehegatten, eingetragene Lebenspartner. Andere Erbberechtigte müssen die vollen Steuern zahlen. Dies gilt auch für einen Erben, der nach dem Tod seiner Mutter in Österreich die dortige Erbschaftssteuer entrichtet hatte. Die volle Anrechnung auf die Erbschaftssteuer gibt es für ihn nicht. Die gezahlte Steuer kann aber steuermindernd von der Nachlasssumme abgezogen werden.

Fazit: Nach den neuem EU-weiten Erbschaftssteuerrecht können Sie vorab bestimmen, in welchem Land Sie ein künftiges Erbe versteuern wollen. Handeln Sie vorausschauend, wenn sich Erbfälle abzeichnen.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht für KW 41: PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Vier Projekte, vier Sieger: Zürcher Kantonalbank, Fürst Fugger, Landes-Hypothekenbank und Kaiser Partner dominieren die Wochenwertung

Illustriert mit Canva und ChatGPT
KW 41 bringt Bewegung in die Performance-Projekte. Während Zürcher Kantonalbank Österreich AG, Fürst Fugger Privatbank AG, Landes-Hypothekenbank Steiermark AG und Kaiser Partner Privatbank AG die Wochenwertungen gewinnen, verteidigen Benchmarkdepot, Genève Invest, BTG Pactual Europe und BTV ihre Spitzenplätze. Im Fokus der Handelsaktivitäten stehen Salesforce, Société Générale und Marvell Technology. Für Anleger treffen damit Momentum, Strategie und langfristige Stabilität direkt aufeinander.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 41: Die Spitze rückt zusammen

Kaiser Partner, Hansen & Heinrich und Liechtensteinische Landesbank gewinnen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 liefern sich die führenden Stiftungsportfolios ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Benchmarkdepot hält Rang vier sowohl beim Gesamtvermögen als auch bei der Wochenentwicklung. Gleichzeitig sorgen die Handelsaktivitäten für Aufmerksamkeit: Salesforce, Société Générale und Marvell Technology gehören zu den meistbewegten Wertpapieren der Woche. Für Anleger besonders spannend: Nicht die aktivsten Manager erzielen die besten Ergebnisse, sondern die konstantesten Strategen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 41: Wer den schnellsten Rennstall stellt

Landes-Hypothekenbank, Bank Gutmann und Schoellerbank gewinnen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 bleibt das Rennen um die Spitzenplätze hochspannend. Während Genève Invest die Gesamtwertung anführt, feiern Landes-Hypothekenbank Steiermark AG, Bank Gutmann AG und Schoellerbank die stärksten Vermögenszuwächse der Woche. Das Benchmarkdepot gerät damit von zwei Seiten unter Druck. Für Anleger entsteht ein faszinierendes Bild: Langfristige Stärke und aktuelles Momentum fallen auseinander. Wer am Ende gewinnt, entscheidet sich erst auf den letzten Runden. Lesen Sie hier.
Zum Seitenanfang