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Auch bei staatlich geförderten Investments

In der Steuerstundungsfalle

Wenn sich Investments vor allem deshalb rechnen sollen, weil Verluste mit anderweitigen Gewinnen verrechnet werden, dann ist immer Vorsicht geboten. Auch wenn es sich bei diesen Investments um staatlich geförderte Fonds handelt. Schnell sitzt man in der Steuerstundungsfalle.

Auch staatlich geförderte Investments können Steuerstundungsmodelle sein – mit den entsprechenden Nachteilen. Denn: Liegt ein Steuerstundungsmodell vor, dürfen die Verluste nicht mit den übrigen Einkünften des Steuerzahlers verrechnet und nur in der Zukunft mit Gewinnen des Anlegers aus dem Steuersparmodell ausgeglichen werden. Ein Steuerstundungsmodell kann nach § 15b des Einkommensteuergesetzes vorliegen, wenn aufgrund einer modellhaften Gestaltung steuerliche Vorteile in Form negativer Einkünfte erzielt werden sollen. Dies ist der Fall, wenn dem Anleger wegen eines vorgefertigten Konzepts die Möglichkeit geboten werden soll, zumindest in der Anfangsphase der Investition Verluste mit übrigen Einkünften zu verrechnen. Dabei ist es ohne Belang, auf welchen Vorschriften die negativen Einkünfte beruhen.

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