Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
6854
Unternehmernachfolgen aus der Belegschaft

Wenn die Fachkraft übernimmt …

In den kommenden Jahren werden pro Jahr rund 30.000 Unternehmen übergeben. Meist kommt der Nachfolger aus der Familie. Aber überraschend oft findet sich der Nachfolger auch im Unternehmen. Eine Studie beleuchtet Vor- und Nachteile.

Arbeitnehmernachfolgen finden in deutschen Unternehmen weitaus häufiger statt als gemeinhin angenommen. Knapp jedes fünfte Unternehmen geht in die Hände eines früheren Mitglieds der Belegschaft über. Meistens handelt es sich dabei um die Übernahme einer oder mehrere Führungskräfte (MBO), der gesamten Belegschaft (EBO) oder eine externe Führungskraft kauft sich in das Unternehmen ein (MBI).

Zwei Gründe spielen eine zentrale Rolle. Entweder gibt es keinen strategischen Käufer oder die Arbeitsplätze der Belegschaft sollen langfristig gesichert bleiben.

Familieninternen Nachfolgen führen – wenig überraschend – die Rangliste (56%) an. Danach kommen Verkäufe an an andere Unternehmer (29%). Das Institut für Mittelstandsforschung (Bonn) hat die verschiedenen Spielarten von Unternehmensnachfolgen durchleuchtet.

Der Markt funktioniert: Nur das Unternehmen wird übergeben, was eine gute Überlebenschance hat

Demnach gibt es am Markt einen funktionierenden Selektionsprozess. Er führt dazu, dass vornehmlich solche Nachfolgen stattfinden, die – nach ökonomischen Maßgaben – chancenreich sind. In den anderen Fällen kommt es zumeist über kurz oder lang zur Stilllegung der Unternehmen.

Nach den Schätzungen des IfM stehen in Deutschland zwischen 2018 und 2022 rund 150.000 Familienunternehmen zur Übergabe an. Dies sind etwa 30.000 pro Jahr. Aufgrund des demografischen Wandels ist in den nächsten Jahren von einer Zunahme der Übergaben auszugehen. Bei gleichzeitiger Schrumpfung des Nachfolgepotenzials. Zwar ist nicht mit einer generellen Nachfolgerlücke zu rechnen. Aber regionale und branchenspezifische Engpässe schließt das IfM nicht aus.

Weitere Infromationen

Fazit:

Spielen Sie alle Varianten durch, bevor Sie entscheiden. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösung sind in der Studie übersichtlich dargestellt.
Hinweis: Sie können die Studie des IfM kostenlos beziehen unter https://www.ifm-bonn.org//uploads/tx_ifmstudies/Denkpapier-Arbeitnehmernachfolgen.pdf

 

 

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Rezessionsängste drücken den Preis

Ist die Party der Öl-Förderer vorbei?

Symbolbild Öl-Förderung. © Petrovich12 / stock.adobe.com
Ein Gespenst geht um in der Weltwirtschaft - das Gespenst der Rezession. Immer wenn dieses leicht abgewandelte Zitat von Karl Marx gilt, ist der Ölpreis der Leidtragende. Aber wer genau hinsieht merkt schnell, dass nicht so heiß gegessen wie gekocht wird.
  • Fuchs plus
  • FUCHS-Depot vom 23.06.2022

Abkühlung in doppelter Hinsicht

Abwärtstrend an den Börsen. © SusanneB / iStock
Die Börsen geben nach und auch das FUCHS-Depot entzieht sich dem allgemeinen Trend nicht. Infolgedessen verlässt ein Titel das Depot. Den Gewinn reinvestieren wir prompt in ein spanisches "Abkühlungs-Unternehmen".
  • Fuchs plus
  • FUCHS-Depot vom 30.06.2022

Lufthansa kaufen am Jahrestief

Flugzeuge der Lufthansa. © Daniel Kubirski / picture alliance
Der DAX rutscht weiter zum Jahrestief. Seit dem Jahresanfang hat der Index 20% an Wert verloren. Unser FUCHS-Depot liegt zwar auch im Minus, aber nur mit 5,6%. Das frühzeitige Aufbauen von Cash gibt uns jetzt die Möglichkeit zum Kaufen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Erhebung von Bankgebühren muss zugestimmt werden

Schweigen ist keine Zustimmung

Dass sich Geschäftsbedingungen ändern, ist ein ganz normaler betrieblicher Vorgang. Doch wenn dies geschieht, dann muss der Kunde dem auch zustimmen. Wenn eine Bank das Schweigen als implizite Zustimmung wertet, geht es ihr vermutlich bald so, wie der flatexDEGIRO vor dem Landgericht Frankfurt am Main.
  • Fuchs plus
  • Aus der Not eine Tugend machen

Nachhaltigkeitsberichte clever einsetzen

Mit den neuen Berichtspflichten zu Nachhaltigkeit, sehen sich Unternehmen großen bürokratischen Anforderungen gegenüber. Doch angesichts der Verpflichtung, ist aller Ärger vertane Energie. FUCHSBRIEFE zeigen auf, wie Unternehmen aus der Berichtspflicht einen Mehrwert für sich ziehen können.
  • Der Stand in den Performance-Projekten nach dem 2. Quartal 2022

Die Benchmark rückt nach vorn

In den Performance-Projekten der FUCHS|RICHTER Prüfinstanz schaffen es im 2. Quartal 2022 nur wenige Häuser die mit am Wettbewerb teilnehmenden ETF-Portfolios zu schlagen. Mit dem neuen Performance-Projekt VIII, startet zudem das bisher gemessen an der Teilnehmerzahl größte Projekt in der Historie der Prüfinstanz.
Zum Seitenanfang