Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2918
Trockenheit in Asien, zu viel Niederschlag in Brasilien

Wetter spricht für schlechte Zuckerernte

Brauner Zucker und Zuckerrohr. © Swapan / stock.adobe.com
Bereits seit über einem Jahr peilt der Zuckerpreis stetig neue Höhen an. Das Wetter sorgt dafür, dass sich daran so schnell auch nichts verändern dürfte.

Der Zuckerpreis dürfte demnächst noch einen Gang höher schalten. Und das, obwohl der Preis des süßen Rohstoffs sich seit über einem Jahr in einem intakten Aufwärtstrend bewegt. Denn die Anzeichen einer Angebotsverknappung mehren sich. Zuletzt zogen die Zuckernotierungen bis an die technisch wichtige 28-Cent-Marke an. Gelingt der Sprung über dieses Level, dürfte der Zuckerpreis die 30-Cent-Marke anpeilen. 

El Nino treibt den Zuckerpreis

Derzeit sind es vor allem Wetterphänomene, die den Zuckerpreis beeinflussen. So kommt es aktuell zu einem Phänomen, bei dem sich warme Meeresströmungen verstärken und zu einer globalen Wetterveränderung führen. Dieses als „El Nino“ bezeichnete Ereignis, führt in Nord- und Südamerika, Australien, Südostasien und Indien zu erheblichen Veränderungen der Temperatur und der Niederschlagsmengen. So ist beispielsweise im Süden der USA sowie in manchen Gebieten Südamerikas mit Starkregen zu rechnen. In Australien und Südostasien sowie manchen Gebieten in Indien und Südamerika leiden die Menschen hingegen unter Trockenheit und Dürre. 

Damit hat El Nino Einfluss auf verschiedene Rohstoffpreise – Zucker ist derzeit am stärksten von El Nino betroffen. Grund dafür ist, dass Thailand als üblicherweise zweitgrößter Zuckerexporteuer der Welt wegen der Trockenheit größere Ernteausfälle verzeichnen dürfte. In Brasilien, dem weltgrößten Produzenten- und Exportland, kommt es wegen starker Regenfälle zu Logistikproblemen, da das Verladen zu Zucker bei Regen nicht möglich ist. In Indien, dem zweitgrößten Zuckerproduzentenland, dürfte der schwache Monsum dagegen zu einer geringeren Zuckerproduktion führen. Somit steht weniger Zucker für den Export zur Verfügung.

 
Fazit: Das Angebot auf dem Zuckermarkt dürfte sich weiter einengen. Das wird den Zuckerpreis auf eine neue Stufe heben. Mit einem ungehebelten Zucker-ETC (Beispiel ISIN: DE 000 A0K RJ8 5) können Anleger an steigenden Zuckerpreisen partizipieren.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2026: Die Weberbank Actiengesellschaft in der Ausschreibung

3 Millionen Euro unter Verantwortung: Der Anlagevorschlag der Weberbank im Detail

Illustriert mit Microsoft Copilot
Wie lässt sich ein Stiftungsvermögen sichern, ohne sich von den eigenen Überzeugungen zu entfernen? Der Anlagevorschlag der Weberbank für die urgewald Stiftung ist ein Lehrstück darüber, wie finanzielle Vernunft, regulatorische Präzision und glaubwürdige Nachhaltigkeit zusammenspielen können. Ein Konzept, das Zielkonflikte nicht kaschiert, sondern offen austrägt.
  • Fuchs plus
  • Mietrechtsreform: Welche Änderungen sind für Vermieter geplant?

Strengere Regeln für Vermieter

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant strengere Vermietungsregeln. Ein neuer Gesetzentwurf sieht diverse Regelungen vor, die Eigentümer kennen sollten.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2026: Die LGT in der Ausschreibung

Der Anlagevorschlag der LGT Bank für die urgewald Stiftung

Illustriert mit ChatGPT
Was passiert, wenn eine der kritischsten Stiftungen Deutschlands auf eine der traditionsreichsten Privatbanken Europas trifft? Die LGT Bank, vollständig im Besitz des Fürstenhauses von Liechtenstein, legt der urgewald Stiftung ein Anlagekonzept vor, das langfristigen Vermögenserhalt, ordentliche Ausschüttungen und hohe Nachhaltigkeitsstandards miteinander verbinden will. Der Vorschlag ist transparent, tief durchdacht – und stellt die Stiftung zugleich vor grundlegende Entscheidungen.
Zum Seitenanfang