Der globale Zuckerpreis befindet sich seit Monaten im Abwärtstrend. Das hohe Angebot drückt den Preis. Jetzt könnte das Wetterphänomen El-Nino den Preisverfall stoppen. FUCHS-Devisen zeigen Anlagechancen auf.
Steigende Benzinpreise treiben den Ethanolpreis und Zuckerpreise in die Höhe. An der New Yorker Warenterminbörse erreichte der Zuckerpreis das höchste Niveau seit zwei Monaten. Weltweit könnte die Zuckerproduktion zugunsten von Ethanol sinken. Trotz eines prognostizierten globalen Zuckerüberschusses, stützen Anzeichen aus Brasilien die Preise. Ist eine Trendwende in Sicht? Entdecken Sie die spannenden Entwicklungen im Zuckermarkt.
Die EU-Kommission erwägt, zollfreie Zuckerimporte vorübergehend auszusetzen. Der Europäische Verband der Zuckerrübenproduzenten unterstützt die Maßnahme natürlich, um den Markt zu stabilisieren. Welche Auswirkungen hat dies auf die Zuckerpreise und was können Anleger daraus machen?
FUCHS-Devisen
Sinkende Zuckerpreise: Überangebot und schwache Nachfrage
Der Zuckerpreis ist im freien Fall und könnte weiter sinken. Der richtungsweisende Zuckerfuture fiel auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Eine kritische Marke von 17,50 US-Cent je Pfund könnte nun fallen. Worauf sollten sich Anleger einrichten?
Der Zuckermarkt erlebt einen strukturellen Wandel. Denn Indien will den Zucker-Export ins Ausland erlauben, um die überschüssigen Vorräte zu verkaufen. Für viele Zuckerhändler kommt diese Wende überraschend.
Die Zuckerrohrernte in Brasilien dürfte etwas höher ausfallen als erwartet. Dennoch wird wohl kaum mehr Zucker produziert werden, im Gegenteil. Darum halten wir den aktuellen Preisanstieg für ein Fehlsignal. Der Zucker-Preis dürfte sich schon bald wieder in den Abwärtstrend begeben.
Der Zuckermarkt ist gut versorgt, da die Zuckerernte gut ist. Deswegen fallen die Zuckerpreise und es gibt aktuell keine Aussicht darauf, dass sich das so bald ändern wird. Daraus können Anleger dennoch süße Rendite ziehen.
Bei der Zucker-Preisentwicklung könnte bald wieder ein Rohstoff-Paradox zu beobachten sein. Obwohl die Zucker-Ernte gut ist, könnte der Preis steigen. Denn es ist wahrscheinlich, dass wieder mehr Zucker zu Bio-Treibstoff (Ethanol) verarbeitet wird. Das würde das verfügbare Zucker-Angebot reduzieren.
Am Zuckermarkt sehen wir wieder eine interessante Wechselwirkung auf die Märkte zukommen. Die Zuckerernte dürfte zwar sinken, dennoch soll die Zuckerproduktion auf ein neues Rekordhoch steigen. Das ist jedenfalls die aktuell eingepreiste Erwartung am Markt. Wir sehen aber einen Grund zu der Spekulation, dass es genau anders kommen könnte.
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Beim größten Zuckerproduzenten wird auf Hochtouren produziert
Im Jahr 2023 kannte der Zuckerpreis beinahe nur den Weg nach oben. Erst im Dezember korrigierte ein größerer Rücksetzer die Rallye. Nun schickt sich der Preis an wieder in Richtung der früheren Hochs zu klettern. Wird er es schaffen? FUCHS-Devisen hat dazu eine klare Meinung.
Auf dem Weltmarkt ist Zucker 25% günstiger als zu Beginn des Dezembers. Die Gründe dafür sind schnell gefunden. Die Frage ist nur, ob das so bleibt und wie sich Anleger positionieren. FUCHS-Devisen gibt eine Empfehlung ab.
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Trockenheit in Asien, zu viel Niederschlag in Brasilien
Bereits seit über einem Jahr peilt der Zuckerpreis stetig neue Höhen an. Das Wetter sorgt dafür, dass sich daran so schnell auch nichts verändern dürfte.
Am Zuckermarkt wird die Lage noch schwieriger. Denn jetzt gibt es auch noch Hiobs-Botschaften aus Thailand und Brasilien. Der Zuckerpreis dürfte noch kräftiger in Bewegung kommen. FUCHS-Devisen haben eine Ahnung, in welche Richtung es geht.
Indien mau, Brasilien wow - so lässt sich die Lage am Zuckermarkt gerade zusammenfassen. Die Frage ist aber, was die Märkte aus den unterschiedlichen Ernte-Prognosen machen und wie sich Anleger positionieren sollten.
Der Zuckerpreis wird jetzt steil die Fahnenstange hochgezogen. Viele Beobachter verweisen darauf, dass es am Markt ein fundamentales Szenario wie schon 2016 gab. FUCHS-Devisen sieht aber in Brasilien einen relevanten Unterschied zu diesem Szenario. Das wird auf den Zuckerpreis zurückfallen.
Der Zuckerpreis zieht deutlich an. Innerhalb von nur zwei Wochen ging es für den süßen Lebensmittelrohstoff um fast 12% nach oben. Wie weit wird er noch steigen?
Am Zuckermarkt gibt es derzeit Preisrekorde. Preistreiber sind drei Entwicklungen, die jede für sich allein schon den Preis des "Weißen Goldes" in die Höhe katapultieren. Gerade kommen alle drei Faktoren sogar zusammen.
Der Zuckerpreis springt wild auf und ab. Nach kräftigen Kursgewinnen geht es nun wieder zügig abwärts. Ist das eine Kaufgelegenheit oder lohnt es sich, auf weiter fallende Preise zu setzen?
Das Bundeskartellamt in Bonn lässt in der Gaspreiskrise verbindliche Absprachen von Unternehmen zu. Einzige Bedingung: Die Betriebe müssen offen kommunizieren und vorab das Gespräch mit dem Amt suchen.
Die brasilianischen Zuckerbauern habe derzeit wenig zu lachen. Die Trockenheit setzt den Pflanzen erheblich zu. Darum wird ein anderes Land schon bis zum Ende des Jahres Brasilien als weltgrößten Zuckerproduzenten ablösen. Was bedeutet das für den Preis?