Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1915
Beim größten Zuckerproduzenten wird auf Hochtouren produziert

Zuckerpreis hat seinen Schwung verloren

Brauner Zucker und Zuckerrohr. © Swapan / stock.adobe.com
Im Jahr 2023 kannte der Zuckerpreis beinahe nur den Weg nach oben. Erst im Dezember korrigierte ein größerer Rücksetzer die Rallye. Nun schickt sich der Preis an wieder in Richtung der früheren Hochs zu klettern. Wird er es schaffen? FUCHS-Devisen hat dazu eine klare Meinung.

Der Zuckerpreis bleibt weiter unter Druck. Zwar stieg der Rohzuckerpreis während der zurückliegenden vier Wochen um rund 10%. Sein Zwölfjahreshoch aus November bei etwa 28,00 US-Cent je Pfund, das der Zuckerpreis nach dem kräftigen Rückgang im Dezember verlor (FD vom 15.12.2023), liegt aber noch immer in weiter Ferne. 

Brasilien steigert Produktion kräftig

Aktuelle Meldungen begrenzen zudem die Aussicht auf weitere "süße Gewinne". Die Daten zur Zuckerproduktion in Brasilien, die auf eine weiterhin hohe Verarbeitung im weltgrößten Produzenten- und Exportland hindeuten, drücken auf die Stimmung. Sie zeigen, dass sich das Zuckerangebot auf dem Weltmarkt vergrößert.

Laut dem Industrieverband Unica habe demnach die Zuckerproduktion in der wichtigsten Anbauregion Center-South (CS) in der zweiten Dezemberhälfte bei 236.000 Tonnen und damit fast 36% höher als im Vorjahr gelegen. Dies erkläre sich damit, dass in der Berichtsperiode 80% mehr Zuckerrohr verarbeitet werden sei. Den Daten zufolge summiert sich die Produktion in Center-South inzwischen auf gut 42 Millionen Tonnen. Dies sind gut 25% mehr als ein Jahr zuvor.

Zuckerpreis peilt charttechnische Hürde an

Aus technischer Sicht läuft die aktuelle Erholungsrally im Bereich um 23 US-Cent je Pfund auf einen Widerstandsbereich zu. Dieser dürfte nicht im ersten Anlauf gebrochen werden. Da sich zudem das Zuckerangebot erhöht, dürfte die aktuelle Rally hier nun auslaufen.

 

Fazit: Der aktuellen Zuckerrally dürfte bald die Luft ausgehen. Mit einem Mini Future Short Zertifikat auf Zucker (Beispiel ISIN: DE 000 ME0 UHA 2, keine Laufzeit, Hebel 1,2) können Anleger von fallenden Zuckerpreisen profitieren.

Hinweis: Mit dem in der Dezember-Ausgabe (FD vom 15.12.2023) empfohlenen Turbo-Long auf den Zuckerpreis (ISIN: DE 000 MA3 M4Y 4) konnten Anleger eine "schnelle" Rendite von etwas mehr als 5% abstauben. Wir würden den Schein nun wieder verkaufen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Einblick in den «Trusted Wealth Manager 2024»

Wie Oberbanscheidt & Cie. Transparenz und Kundenvertrauen in Vermögensverwaltung fördert

Grafik envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kleve zeigt sich im neuesten «Trusted Wealth Manager» offen für Transparenz und Kundenkommunikation. Das Unternehmen bekräftigte seine Bereitschaft, Teile des Selbstauskunftsfragebogens zu beantworten, als Ergänzung zum laufenden Monitoring der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, was die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden bildet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Robert Habeck hält Koalition mit der Union für machbar

Schwarz-Grüner Flirt

Blick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages ©Bernd von Jutrczenka/picture alliance
CDU und Grüne beginnen zu flirten. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat erklärt, dass er sich eine Koalition mit der CDU nach der Bundestagswahl vorstellen kann. Auch CDU-Chef Friedrich Merz schlägt versöhnliche Töne gegenüber den Grünen an. Ob es für Schwarz-Grün reicht, entscheidet aber die FDP.
  • Fuchs plus
  • ESG-Daten sind komplex, aufwändig und teuer

Leistungsfähige Software für das ESG-Reporting

Programmiercodes auf einem PC-Bildschirm © IAM-photography / Getty Images / iStock
Nachhaltigkeit zu messen, betrifft immer mehr Unternehmen. Selbst Mittelständler, für die das Thema eigentlich erst später relevant wird, werden von Ihren Kunden schon zur Abgabe von ESG-Berichten gedrängt. Die Messung der Kennzahlen ist aufwändig und teuer. Leistungsfähige Software kann dabei aber helfen.
  • Fuchs plus
  • Liquiditätsmanagement: Cash ist King

Zahlungsmoral sinkt rapide

Euroscheine © sp4764 / stock.adobe.com
Die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen sinkt weiter rapide. Das Phänomen breitet sich allmählich immer weiter aus und durchsetzt immer größere Teile vieler Branchen. Unternehmer sollten ihr Controlling sensibilisieren und es vorbeugend auf eine weitere Verschlechterung einstellen.
Zum Seitenanfang