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Forscher entwickeln biologisch komplett abbaubare Batterie

Kompostierbare Batterie aus der Schweiz

Forscher entwickeln biologisch komplett abbaubare Batterie. Copyright: Pexels
Schweizer Forscher haben eine einfach herzustellende kompostierbare Batterie entwickelt. Damit können Sensoren für unterschiedliche Zwecke betrieben werden. Etwa Sensoren, die auf Verpackungen die Einhaltung der für das Transportgut nötigen Parameter überwachen.

Das Schweizer Forschungsinstitut Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) hat eine Batterie erfunden, die sich ohne Rückstände im Boden zersetzt. Sie besteht aus Kohlenstoff, Zellulose, Glycerin und Kochsalz. Diese Materialien werden von einem Drucker in vier verschiedenen Schichten auf eine Folie als Trägermaterial gedruckt. Die Batterie ist erstaunlich robust. Sie hält Druck, frostige Temperaturen, lange Lagerung und Erschütterungen aus. Tausenden Lade- und Entladezyklen sind möglich, ohne Speichereinbußen.

Energieversorgung für Sensoren

Mit der Biobatterie können kleine Sensoren mit Energie versorgt werden. So könnten etwa Sensoren zur Überwachung der dauerhaften Kühlung (z.B. des Biontech-Impfstoffs) mit der Batterie betrieben werden. Auch kleine Einmal-Sensoren, die per Drohne über einem Feld abgeworfen werden und dort einige Parameter wie Stickstoffgehalt, Feuchtigkeit und ähnliches erfassen, könnten mit der umweltfreundlichen Batterie versehen werden und dann einfach im Feld verrotten. Die Forscher des Empa erwarten, dass die Bio-Batterie in drei bis fünf Jahren am Markt verfügbar sein wird. 

Fazit: Eine interessante Innovation, die zeigt, welche Möglichkeiten Batterien und die gedruckte Elektronik bieten.

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