Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1383
Stahlindustrie – neue Prozesse verringern CO2-Ausstoß

Neue Verfahren verringern CO2-Ausstoß

In der Stahlindustrie wird an neuen Produktionsverfahren gearbeitet. Drei schwedische Konzerne wollen Stahl nur mit Erneuerbaren Energien produzieren. Tata Steel entwickelt ein energiesparendes Produktionsverfahren, bei dem weiterhin Kohle eingesetzt wird.

In der Stahlindustrie wird an neuen Produktionsmethoden gearbeitet. Die Ziele: Schwedische Konzerne wollen Stahl ohne fossile Energien erzeugen. Der Weltkonzern Tata verringert den Energieaufwand und CO2-Ausstoß erheblich.

Zur Reduktion des Eisenerzes soll künftig Wasserstoff statt Kohle verwendet werden. Dazu soll im nordschwedischen Lulea im Rahmen des Projekts „HYBRIT" eine Versuchsanlage errichtet werden. Erst durch die „Reduktion" entsteht Roheisen. Als Restprodukt entsteht dann kein CO2, sondern Wasser. Beheizt werden sollen die Hochöfen mit elektrischer Energie.

Ab 2035 soll die Technik in der Stahlproduktion genutzt werden können. Noch ist sie etwa 20 bis 30% teurer als die herkömmliche Stahlerzeugung mit Kohle. Sinkende Kosten für alternative Energien und steigende CO2-Preise sollen den Prozess allerdings im Laufe des kommenden Jahrzehnts konkurrenzfähig machen.

Projekt „HIsarna" mit mindestens 20% CO2 Ersparnis

Beim Projekt „HIsarna" verspricht man sich die Verringerung des Energieverbrauchs und der CO2Emissionen um mindestens 20%. Es wird von Tata Steel Europe seit 2011 im holländischen Ijmuiden erprobt. In zehn Jahren soll die Technik in der regulären Stahlherstellung genutzt werden. Auf Grund der hohen Reinheit des CO2 hofft Tata, dieses als Rohstoff etwa für die Chemieindustrie abscheiden zu können.

Fazit: Noch immer gelingt es der Stahlindustrie, mit neuen Verfahren den CO2-Ausstoß zu verringern und Kosten zu sparen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bank im Bistum Essen eG in der Ausschreibung

Die BiB ist kein Zug, auf den die Stiftung aufspringen will

Thumb Stiftungvermögen 2024. © Collage: Verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envato elements
Die Bank im Bistum Essen (BiB) begrüßt die Stiftung Fliege, die ihre drei Millionen Euro Kapital neu anlegen will, mit einem überaus empathischen Schreiben. Sie bittet ausführlich um Entschuldigung, weil sie durch Krankheit bedingt nicht in der Lage gewesen sei, den erbetenen Anlagevorschlag fristgerecht einzureichen. Man fühlt sich ein wenig wie unter Freunden und möchte gern einen Sympathiebonus vergeben. Ob das nach Studium des Anlagevorschlags auch noch so ist, wird sich zeigen.
  • Fuchs plus
  • Doppelter Urlaubsanspruch bei unrechtmäßiger Kündigung?

Bundesarbeitsgericht löst auf

Bei einer zeitlichen Überschneidung einer rechtswidrigen Kündigung mit einer neuen Beschäftigung könnte theoretisch ein doppelter Urlaubsanspruch entstehen. Das Bundesarbeitsgericht musste jetzt entscheiden, wie damit umzugehen ist.
  • Fuchs plus
  • Dekarbonisierung: Andere Standorte attraktiver als Deutschland

Skandinavien bei Dekarbonisierung weit vorn

Obwohl die deutsche Regierung die ganze Wirtschaft auf Klimaneutralität trimmen will - wie die EU - bietet Deutschland keine guten Rahmenbedingungen für eine Dekarbonisierungsstrategie. Das zeigt eine Umfrage von EY unter Unternehmen. Andere Standorte sind attraktiver.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Geldpolitik bringt Euro-Kurs weiter unter Druck

Zinsschritt der Fed wird immer unwahrscheinlicher

Der Markt spiegelt derzeit nur eine Wahrscheinlichkeit von 20% für eine Zinssenkung im Juni wider. Die Frage in den kommenden Wochen wird sein, ob die Fed überhaupt zwei Zinssenkungen durchführen kann.
  • Fuchs plus
  • Trendwende in China wird greifbar

CNY macht Druck auf EUR

Die Wirtschaftsdaten in China sind durchwachsen. Aber die Währung hat eine klare Richtung eingeschlagen. Der Yuan macht zunehmend Druck auf den Euro. Aktuelle Daten aus dem Reich der Mitte machen eine größere Bewegung des CNY wahrscheinlich.
  • Fuchs plus
  • Taiwans Wirtschaft läuft rund

Wachstum und Inflation ziehen an

Der weltweite Technologiewettlauf ist voll entbrannt. Vor allem mit ihrer Halbleiterkompetenz haben sich Unternehmen wie TSMC ihren Ruf aufgebaut und hohe Wettbewerbshürden etabliert. Das Exportpowerhouse Taiwan bietet für Investoren im Tech-Sektor spannende Möglichkeiten an deren Erfolg und der starken Devise zu partizipieren.
Zum Seitenanfang