Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1171
Logistik-Design: nicht nur der Preis ist heiß

Potenziale im Frachtmanagement heben

Wer in der Logistik nur auf den reinen Preis achtet, greift zu kurz. Margen sind eh nicht beliebig dehnbar. Weiten Sie Ihren Blick vom reinen Preisfokus auf das gesamte Design aus. Wir zeigen Ihnen Potenziale beim Frachtkostenmanagement.

Die meisten Unternehmen haben in der Logistik noch erhebliche Potenziale! Wer dabei nur auf den reinen Preis achtet, greift zu kurz. Die Margen sind ohnehin nicht beliebig dehnbar. Beobachten und analysieren Sie genau, um Flexibilität und Planungssicherheit möglichst weitgehend beeinflussen zu können. Weiten Sie Ihren Blick vom reinen Preisfokus auf das gesamte Design aus.

Professionelles Frachtmanagement erfordert mikroskopische Kostenanalysen. Externe Einflüsse wie Maut, Diesel, Fahrermangel etc. haben Sie im Blick. Aber intern? Wenn Sie Ihre Produktpreise direkt aus den Kosten ableiten, brauchen Sie eine exakte Zuordnung der Fracht- und Logistikkosten. Blicken Sie speziell auf folgende Aspekte:

  • Frachtraten: Ausschreibungen sind ratsam - aber wir haben einen Anbietermarkt. Stecken Sie Ihre Ziele nicht zu hoch. Kontrollieren Sie, ob Sie errechnete Einsparungen am Ende tatsächlich realisiert haben.
  • Auslastung: Unbedingt optimieren! Bilden Sie standardisierte Templates (z.B. nach Ländern: ISO-Code, ZIP-Code sowie Min/Max). Schauen Sie genau auf Ihr Netzwerk: Hubs anzufahren (auch eigene) macht unter Kilometer- und CO2-Gesichtspunkten nicht immer Sinn. Leerfahrten gehen gar nicht!
  • Verkehrsträger: Beim Blick auf die Auslastung müssen Sie in der Lage sein, rasch die Kosten für einen Wechsel des Verkehrsträgers berechnen zu können. Nicht immer kommt teure Luftfracht in Frage ... etwa, wenn die Ware dann eh noch länger eingelagert werden muss.
  • Retouren: Eine Neudefinitionen der Rücksendungsarten (Zahl der Abholversuche durch Zusteller, neue Möglichkeit für Kunden etc.) erlaubt neue bzw. auskömmlichere Zuschläge.
  • Rechnungsprüfung: Schauen Sie auch Ihrem Transporteur auf die Finger. Lassen Sie nicht alles einzeln abrechnen. Sendungskonsolidierung ist besser, dann profitieren Sie vom Wechsel der Gewichtsklassen. Checken Sie, wann Gutschriften Sinn machen. Merken Sie sich auch diesen Begriff: Claim Management, also das Überwachen und Beurteilen von Abweichungen bzw. Änderungen.

Lesen Sie hierzu auch:

fr8control GmbH (Wuppertal)
Beratung/Frachtkostenoptimierer
www.fr8control.com

Bundesvereinigung Logistik
(BVL, Bremen)
Seminare: Gestaltung von Transportverträgen
https://www.bvl-seminare.de/gestaltung-von-transportvertraegen/

Destatis: Transport und Verkehr
https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/_inhalt.html

Statista
Frachtratenentwicklung in der Seeschifffahrt
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/315279/umfrage/ntwicklungsprognose-der-frachtraten-der-kommenden-monate-in-der-seeschifffahrt/

Statista
Größte Frachtmärkte weltweit (Landverkehr bis 2020)
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/246207/umfrage/groesste-frachtmaerkte-im-landverkehr/

Start-up-Gründungen in der Logistik
(via BVL)
https://www.bvl.de/service/startups-corner

Empfehlung: Lassen Sie sich von Spezialisten ins Thema Logistik-Design einführen. Im zweiten Schritt analysieren Sie neue Strategien, z.B. eine Belieferung von Endkunden ausschließlich aus dem Produktionsland heraus oder die Festlegung von Bedingungen für grenzüberschreitende Transporte.

Fazit: Auf Dauer kommen Sie an Simulationen und Szenariobildung nicht vorbei. Das hilft z.B. im Vorfeld von Ausschreibungen und bei Tarifanalysen.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Interview mit Rechtsanwalt Klaus Rotter, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, München

Ombudsleute im Private Banking wenig gefragt

© RA Klaus Rotter
Rechtsanwalt Klaus Rotter sieht nach wie vor keine messbare Tendenz zur Kundenzentrierung in der Bankberatung. Nach wie vor würden für fertige Produkte die passenden Kunden gesucht und nicht umgekehrt, passende Produkte für Kunden entwickelt. "Zumal nach wie vor zweifelhafte Finanzprodukte wie Zertifikate, in großem Stil an Bankkunden empfohlen werden", meint Klaus Rotter zu Elke Pohl im Interview für die RUCHS/RICHTER PRÜFINSTANZ.
  • Fuchs plus
  • TOPs 2023, Auswahlrunde, Bankhaus Carl Spängler & Co. AG

Spängler, Die Megatrend-(Er-)Kenner aus Salzburg

Wie schlägt sich das Bankhaus Carl Spängler im Markttest TOPS 2023? © FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, Verlag Fuchsbriefe
Für Anleger, die gern in Zukunftsthemen und Megatrends investieren wollen, gibt es bei etlichen Anbietern nur vage Informationen. Ob das Traditionsbhaus Carl Spängler hier mehr Durchblick hat? Auf der Website präsentiert sich das Haus sehr selbstbewusst und schraubt die Erwartungen des künftigen Kunden hoch. Aber ein unangefochtener 1. Platz in der 2022er TOPs-Bestenliste – 2021 war es ebenfalls ein Spitzenplatz – berechtigt schon zu einer gehörigen Portion Selbstvertrauen.
  • Fuchs plus
  • Erwarteter Investitionsanstieg bleibt aus

Unternehmen treten auf die Bremse

Sinkende Kurse. © peshkov / stock.adobe.com
Die Ausrüstungsinvestitionen der deutschen Industrie bleiben auch nach zwei Corona-Jahren, die zu einem erheblichen Investitionsstaugeführt haben, schwach. Wirtschaftsforscher erwarteten für dieses Jahr einen erheblichen Anstieg der Investitionen. Der wird nun durch den Russland-Ukraine-Krieg und den extrem gestiegenen Energiekosten zunichte gemacht.
Zum Seitenanfang