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Richtige Verpackung spart Geld

Viele Unternehmen verschenken Potenzial, weil sie wenig Wert auf Verpackungen legen. In der Regel entfallen auf Packstoffe 20% Prozent der Gesamtkosten, 80% sind Prozesskosten. Kennen Sie die adäquaten Größen und das richtige Schutzmaterial? Tipp: Auch bei Weihnachtspräsenten sollten Sie nicht nur auf den Paketinhalt achten.

Bei der Suche nach neuen Wirtschaftlichkeitsreserven sollten Sie sich das Thema Verpackung vornehmen. Das Verpackungsgewicht wirkt sich auf die Versandkosten aus. Hier wird viel Potenzial verschenkt! Darauf zu hoffen, dass eventuell nur 4 von 10 Lieferungen beanstandet werden, ist ineffizient bzw. teuer. Kunden schätzen angemessene Verpackung – das gilt für die Größe (kein unnützer Hohlraum!) ebenso wie für Schutzmaterial (Massen an Chips nerven und müssen umständlich entsorgt werden). Müssen Sie bei kaputter Ware übermäßig neu versenden, verärgern Sie Kunden.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Bestellen Sie die jeweils adäquate Größe für Ihre Ware?
  • Kennen Sie das richtige Schutzmaterial?
  • Schauen Sie genau auf Retouren bzw. Reklamationsquoten?

 

Kosten senken

In der Regel entfallen auf Packstoffe 20% der Gesamtkosten. 80% sind Prozesskosten. Unter dem Aspekt „Total Cost of Ownership" lassen sich bei vielen Unternehmen die Gesamtkosten schon mal um bis zu 30% senken, wie Praxisbeispiele zeigen. Sie brauchen z.B. universell nutzbare Verpackungen, die hinsichtlich Handling, Lagerlogistik und Kosten erhebliche Vorteile bieten. Weiterer Aspekt: intelligente Formgebung für bessere Handhabung und Stapelbarkeit.

Unterschiedliche Packgüter müssen beim Transport entsprechend geschützt werden. Verpackungschips (leichtes Handling) passen sich ans Packgut an. Luftpolsterkissen eignen sich durch geringes Eigengewicht gut für Hohlraumfüllung und Polsterung (leichte Versandartikel). Empfindliches schützen Sie am besten mit mehrlagiger Luftpolsterfolie und Produkte mit scharfen Kanten zusätzlich mit entsprechenden Ecken- und Kantenschutz. Für schwere und unempfindliche Produkte haben sich Papierpolster bewährt. Bei größerem Bedarf bieten sich Maschinen an – zur eigenen Herstellung von Papierstreifen oder Luftpolsterkissen.

Es kann sinnvoll sein, Verpackungsspezialisten einzuschalten. Sie unterstützen die Supply Chain Manager, Logistik- sowie Abteilungsleiter in Produktmanagement, Verpackung und Versand bei der Prozessoptimierung, etwa in Sachen produktgerechte Verpackung Einbindung von Auto-ID-Lösungen und IT, Zertifizierung der Verpackungen durch Paketdienstleister sowie Entsorgung. Dienstleister übernehmen auch Full-Service-Verpackungsmanagement mit Disposition und Vendor-Managed Inventory (VMI; Lieferant hat Zugriff auf Lagerbestand und Nachfragedaten des Kunden).

Fazit:

Auch wenn Sie keine Roboter für Verpackungsvorgänge einsetzen (in vielen Industriebranchen üblich), sollten Sie nicht an der Verpackung sparen.

Hinweis zu Weihnachten: Falls Sie schon Präsente an Kunden/Partner planen, dann weisen Sie den verpackenden Dienstleister auf professionelle „Verkleidung" hin. Der Empfänger bewertet auch Karton, Aufkleber und Klebeband; nutzen Sie Ihre CI und den Faktor Nachhaltigkeit fürs Marketing. Kontaktadressen und weitere Infos erhalten Sie hier:

Weitere Infos:

TransPak AG (Solms)
https://www.transpak.de/

Delta Packaging Services GmbH (Pulheim)
https://www.deltapackaging.de

Neue Verpackung online
(Redaktion: Hüthig Verlag, Heidelberg)
https://www.neue-verpackung.de/themen/verpackungsdienstleister/

Wer verpackt was?
(Suchportal)
http://www.werverpacktwas.de/ergebnisse.php?suchen=Verpackungsdienstleister

Institute und Verbände
https://www.verpackung.org/links-downloads.html

Deutsches Verpackungsinstitut (DVI; Berlin)
https://www.verpackung.org/

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