Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
3193
Vernetzungen zwischen Fahrzeug und Strecke bringen sicher ans Ziel

Sicherheit auf der Autobahn per WLAN

Nach den smarten Autos, werden nun auch unsere Straßen smart. Das WLAN erreicht die Autobahnen. Unsere österreichischen Nachbarn preschen dabei voran.

Das WLAN wird in Zukunft die Sicherheit auf den Autobahnen erhöhen. Zwischen Salzburg und Wien wird das ab diesem Jahr eingesetzt. Entlang der Autobahn werden 525 Anlagen verbaut, die mit dem sogenannten C-IST System ausgestattet sind. Diese Technologie ist in der Lage, sich mit WLAN-fähigen Automobilen zu verbinden, um so gezielt auf Staus, Unfälle oder Glätte hinzuweisen.

Smarte Vernetzungen für schnelle Informationen

Wird eine Störung festgestellt, wird dem Autofahrer auf dem Display seines Fahrzeuges automatisch eine Ausweichroute vorgeschlagen. Das wird die Verkehrssicherheit erhöhen, das Verkehrsaufkommen besser verteilen und Lieferketten schützen.

Die hinter dem System steckende Technologie ist nicht neu – nur an der Durchsetzung hapert es wie so oft. Mit dem österreichischen Startschuss gibt es nun erstmals in Europa einen staatlichen Akteur, der die WLAN-Anwendung in der Praxis einsetzen will. In Deutschland wird die Technologie bisher in mehreren Pilotprojekten erprobt, darunter in den Städten Hamburg, Kassel und Dresden. Die Projekte laufen noch bis 2023.

Smarte Straßen brauchen smarte Autos

Voraussetzung auf der Fahrzeugseite ist, dass das Auto mit der Car2x-Technologie ausgestattet ist. Diese ermöglicht die Verbindung zwischen Fahrzeugen und mit den entlang der Autobahn verbauten Anlagen. Als neuer Kommunikationsstandard wird diese Technologie in den Elektromodellen von Volkswagen und dem VW Golf 8 eingesetzt. Auch Audi, Daimler-Benz und Porsche wollen in Zukunft diese Technologie verbauen.

Perspektivisch wird über Car2x auch das autonome Fahren ermöglicht werden. Die Autos kommunizieren untereinander, können Abstände einhalten, geben Informationen über Verkehrsbehinderungen weiter etc.

Fazit: Sobald einer vorangeht, dauert es nicht lange, bis andere folgen. Beim C-IST System ist Österreich nun der Vorreiter. Achten Sie bei Fahrzeug-Neuanschaffungen auf die Komptabilität mit Car2x.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 23: Rendite, Risiko und Handel

BTV setzt sich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 zeigt sich in Kalenderwoche 23 ein klares Kräfteverhältnis: Nur vier Vermögensverwalter schlagen das Benchmarkdepot, während die Mehrheit zurückbleibt. Gleichzeitig öffnet die schwache Entwicklung des Vergleichsmaßstabs ein seltenes Zeitfenster für aktive Strategien. Doch nur wenige nutzen diese Chance konsequent. Anleger erkennen immer deutlicher: Nicht Stabilität allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Marktphasen gezielt Mehrwert zu schaffen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 23: Vermögensmanager im Härtetest

Spitzengruppe um Deutsche Oppenheim und BW-Bank enteilt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während einige Vermögensverwalter den Benchmark deutlich übertreffen, bleibt ein großer Teil des Feldes hinter der Referenz zurück. Das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) liefert stabile Ergebnisse, überzeugt jedoch vor allem durch Kontrolle statt Dynamik. Wer aktuell wirklich Mehrwert liefert, entscheidet sich im Spannungsfeld aus Vermögenswachstum, Risikomanagement und konsequenter Umsetzung der Allokationsstrategie.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 23: Stabile Woche, klare Divergenzen

Berliner Sparkasse setzt Akzent – Volksbank Kraichgau und DRH aktiv, Rest verharrt und schlägt teils dennoch die Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Projekt 7 präsentiert sich in dieser Woche bemerkenswert ruhig – und gerade darin liegt die eigentliche Dynamik. Während mehr als 90 % der Teilnehmer keinerlei Veränderungen vornehmen, nutzt die Berliner Sparkasse gezielt die Zinsbewegung zur Umschichtung. Volksbank Kraichgau und DRH Vermögensverwaltung bleiben punktuell aktiv. Die Vermögen steigen moderat, die Risiken divergieren deutlich. Auffällig ist jedoch: Viele Häuser übertreffen die Benchmark ganz ohne Handelsaktivität. Lesen sie hier.
Zum Seitenanfang