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Kein Fortbildungszwang

Die Tarifrunde in der Metall- und- und Elektroindustrie wird als Ergebnis eine kräftige Lohnsteigerung bringen. Eine  Pflicht zur Fortbildung wird es aber nicht geben.
Einen tariflichen Zwang zur Fortbildung wird es nicht geben. In der laufenden Tarifrunde der Metall-und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber die rote Linie gezogen und werden sich hier durchsetzen. Stattdessen soll die Qualifikation von An- und Ungelernten verbessert werden. Dazu gibt es aber nur einen Prüfauftrag an die Sozialpartner. Eine Pflicht zur Weiterbildung wird damit ausgeschlossen. Die Warnstreikwelle wird daran wenig ändern. Zumal die Weiterbildungspflicht bei den Gewerkschaftsmitgliedern nicht die oberste Priorität in dieser Tarifrunde genießt. Altersteilzeit soll es zwar geben. Aber nur für 2% der Belegschaft. Mehr will Gesamtmetall nicht zugestehen. Hier könnte die IG Metall vielleicht noch einen Prozentpunkt zusätzlich aushandeln. Nur „besonders belastete Personenkreise“ sollen in den Genuss kommen. Die Tarifanhebung wird über 3% liegen. Das Angebot der Arbeitgeber von 2,2% beträgt in Wahrheit 2,6%, weil es einen Lohnüberhang aus der vorangegangenen Tarifrunde gibt.

Fazit: Angesichts der niedrigen Inflationsrate erhalten die Beschäftigten einen ordentlichen Schluck aus der Pulle.

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