Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
724
EU- Plastikverordnung

Komplizierte Umlage der Plastikabgabe

Die Einnahmen, die laut EU-Einweg-Kunststoff-Richtlinie von Herstellern von Einwegverpackungen erhoben werden müssen, werden an die Städte zur Entsorgung zurückverteilt. Das Umlageverfahren droht teuer zu werden.

Die Umsetzung der EU-Einweg-Kunststoff-Richtlinie wird zu einer komplizierten Regelung in Deutschland führen. Die Verordnung schreibt vor, dass die Hersteller von Einwegverpackungen wie etwa Fast-Food-Verpackungen, die Coffee-to-go-Becher und auch Zigaretten für die Entsorgung aufkommen sollen. Ziel der Verordnung ist es, den Kunststoffmüll zu verringern. Um den Müll aus Einwegverpackungen nach Mengen und entstehenden Kosten beziffern zu können, soll nun der VKU (Verband kommunaler Unternehmen) eine Studie erstellen.

Die Städte sollen aus den bei den Herstellern erhobenen Abgaben anteilig Geld erhalten. In den nächsten zwei Jahren wird das Umweltministerium einen Verteilungsschlüssel auf Basis der VKU-Studie ausarbeiten.

Die Bürokratie, die zur Verteilung der Herstellerabgabe nötig ist, wird wohl teurer als die Einnahmen. Da es sich bei den Einwegverpackungen um Cent-Artikel handelt, ist durch die Abgabe kaum mit hohen Einnahmen zu rechnen. Ist die Abgabe hoch, wird Einweg- schnell durch Mehrweg-Geschirr ersetzt werden. Ist sie niedrig, kommt wenig Geld herein.

Fazit: Das BMU bereitet eine weitere komplizierte und teure Regelung vor. Auch erzieherisch ist die Maßnahme unsinnig. Denn sie lässt alle Verbraucher für das Fehlverhalten einiger büßen.

Meist gelesene Artikel
  • USA | Finanzmärkte

Es knirscht mächtig im Gebälk

Die Dollar-Lücke im Finanzsystem ist um 40% größer als zum Lehman Crash. @Picture Alliance
Der momentan spürbare Druck im Finanzsystem lässt sich nicht durch die kurzfristigen Belastungen erklären. Die Gründe bleiben diffus. Eine erneute Finanzkrise wie 2007/8 scheint möglich...
  • Fuchs plus
  • Integrität von Menschen leicht angreifbar

Gefährliche Gesichtserkennungs-App

Gesichtserkennungssoftware wird nicht nur von Behörden und Geheimdiensten gerne benutzt. Sie hat auch privat einen hohen Spaßfaktor. Insbesondere, wenn sich den erkannten Personen anderen Gesichter überstülpen lassen. Doch dann hört der Spaß auch schnell auf. Eine Software aus China landete selbst in Peking beinahe auf dem Verbotsindex.
  • Fuchs plus
  • Asiatische Staaten schließen sich zum weltweit größten Binnenmarkt zusammen

Ein neuer Maßstab für den Freihandel entsteht

Europa steigt ab zu einer Regionalmacht. Copyright: Pixabay
RCEP – hinter dieser nichtssagenden Abkürzung steckt ein gewaltiges Vorhaben. In Asien entsteht unter diesem Kürzel der größte Binnenmarkt der Welt. Am Montag wollen die 16 beteiligten Staaten die Verhandlungen beenden. Das ist gut für den Welthandel. Aber auch für Europa und den Euro?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • ficon Börsebius Invest GmbH, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Echter Mehrwert für den Kunden

Kleine technische Tücken auf der Website und ein etwas einseitiges Telefonat sorgen für einen holprigen Start. Doch ficon gelingt es, das Ruder herumzureißen und unsere anfängliche Skepsis nicht nur zu zerstreuen, sondern uns auf ganzer Linie zu überzeugen, dass wir uns und unser Vermögen hier gut betreut wissen dürfen. Expertise, Effizienz und individuelle Beratung – all das ist hier gegeben und macht das Gesprächserlebnis zu einer angenehmen Erfahrung.
  • Fuchs plus
  • ficon Börsebius Invest GmbH: Wissenswertes TOPS 2020

Veteran unter den Bankenunabhängigen

Wer mehr über ficon erfahren möchte, muss ein wenig recherchieren, denn das Haus selbst erzählt auf seiner Website nicht allzu viel über sich. Externe Quellen wie der Verband unabhängiger Vermögensverwalter bringen etwas Licht ins Dunkel und vermitteln das Porträt eines kleinen, aber seit fast 30 Jahren erfolgreichen Hauses, bei dem auch Inhaber kleinerer Vermögen individuell betreut werden.
  • Fuchs plus
  • Sorge vor knappem Angebot

Der Kakaopreis schießt nach oben

Kakaobohnen werden knapp. Und prompt schießt der Preis für den Rohstoff nach oben. Ist das nur ein Ausreißer?
Zum Seitenanfang