Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1654
Neue Regeln zur Raumplanung

Schweiz: Kantone schöpfen Mehrwert ab

In der Schweiz wird künftig der Mehrwert bei der Umwidmung von Grundstücken abgeschöpft. Dabei langen die Kantone kräftig zu.
Die Schweiz will künftig bei der Umwidmung von Grund und Boden kräftig kassieren. Grundlage ist die am 1. Mai 2014 in Kraft getretene Revision des Bundesgesetzes über die Raumplanung. Sie wird die Kantone spätestens 2019 dazu nötigen, Gesetze zu erlassen, um sog. Planungsmehrwerte abzuschöpfen. Bisher gibt es entsprechende Regelungen in gerade einmal fünf von 26 Kantonen. Kantone, die bis zum April 2019 keine neuen Abgaben zur Abschöpfung von Planungsmehrwerten eingeführt haben, werden bestraft. Sie dürfen nach Ablauf der Frist keine neuen Bauzonen mehr ausweisen. In vielen Kantonen zeichnet sich jetzt die Einführung neuer „planungsbedingter Mehrwertabgaben“ ab. Mindestens 20% des Mehrwerts müssen „abgeschöpft“ werden, schreibt das Bundesrecht vor. Die Kantone dürfen aber auch andere „mehrwertauslösende Tatbestände“ vorsehen und höhere Abgaben – bis zu 60% des Mehrwerts – erheben. Für die betroffenen Grundeigentümer kommt dies einer zum Teil kräftigen Steuererhöhung gleich. Sie wird bei Realisierung des Mehrwerts – also in der Regel dem Verkauf einer betroffenen Immobilie – fällig. Es gibt aber eine Anrechnung auf die Grundstücksgewinnsteuer. Kleiner Trost: In vielen Kantonen (dualistische Kantone) wird die neue Abgabe bei gewerblichen Immobilien steuerlich abzugsfähig sein.

Fazit: Falls Sie heute schon beim Kauf eines Grundstücks in der Schweiz von einer künftigen Umwidmung wissen, sollten Sie versuchen, das beim Kaufpreis in Abzug zu bringen.

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 6: Performance, Gewinner und Verlierer

Starke Fondsmanager in KW 6: Wer Projekt 8 nach vorn zieht

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Woche 6 verliert das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) leicht, während mehrere Vermögensverwalter klare Gewinne erzielen und andere stark zurückfallen. Da in Projekt 8 keine Handelsaktivitäten stattfanden, spiegeln alle Veränderungen ausschließlich die Marktbewegungen wider. Die Analyse anhand der Daten von infront zeigt, wer überzeugt – und wer deutlich hinter dem Markt zurückbleibt.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Performance-Projekt 7: ICFB und Value Experts setzen sich klar ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 6 zeigen die Teilnehmer im Projekt 7 (Private Banking Depot) deutliche Leistungsunterschiede: Aktives Management schlägt das passive Benchmarkdepot klar. ICFB und Value Experts steigern ihre Vermögenswerte sichtbar, während die Neue Bank AG einen spürbaren Rückschlag erlebt. Intensive Handelsaktivität prägt die Woche und beeinflusst laut den Daten von infront kurzfristig Risiko und Rendite.
  • Fuchs plus
  • TOPS 2026 – Länderblick Liechtenstein

Kompakte Auswahl, kompromisslose Klasse: Private Banking in Liechtenstein

Erstellt mit Canva
Liechtenstein setzt Maßstäbe im Private Banking: Alle drei bewerteten Institute zählen zu den besten zehn im Gesamtranking des TOPS 2026-Tests. Exzellenz ist hier kein Zufall, sondern Standard – von Beratung über Anlagekonzepte bis zur Transparenz überzeugen die Anbieter mit durchgehend hoher Qualität. Wer auf Stabilität, Diskretion und erstklassige Strukturen Wert legt, trifft im Fürstentum eine kluge Wahl.
Zum Seitenanfang