Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1385
Betrieb mit eigener Stromeigenerzeugung müssen um Subventionen bangen

Steuerbefreiung gestrichen

Die EU hat 10.000 Betrieben in Deutschland überraschend die Befreiung von der Ökostromumlage gestrichen. Betroffen sind Unternehmen, die Strom in Kraft-Wärme-Kopplung herstellen. Berlin verhandelt nun, wie die Steuerbefreiung gerettet werden kann.

Gut 10.000 Betrieben in Deutschland wird die Befreiung von der Ökostromumlage gestrichen. Betroffen sind von dieser Entscheidung der EU alle Unternehmen, die mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Strom und Wärme zum Eigenverbrauch erzeugen. Die Kürzung greift bereits ab Januar 2018. Sie betrifft alle ab 1. August 2014 in Betrieb genommenen KWK-Anlagen.

Der Wegfall der Befreiung von der Ökostromumlage wird teuer. Betroffene Unternehmen müssen künftig die vollen 6,8 Cents je Kilowattstunde fällig. Bisher waren es nur 2,8 Cents je kWh.

Unerlaubte Beihilfe

Die EU-Kommission sieht darin eine unerlaubte Beihilfe. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte bisher behauptet, dass die Vergünstigung mit Brüssel abgestimmt sei.

Berlin will nun mit Brüssel nachverhandeln. Angestrebt wird, dass die Vergünstigung für die besonders umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung ganz oder zumindest teilweise erhalten bleibt.

Befreiung rückwirkend zu Januar 2018

Die Befreiung soll dann rückwirkend zum Januar 2018 erfolgen. Allerdings ist vollkommen ungewiss, wie weit die EU-Kommission dies mitträgt.

Fazit: Wie schon bei der Maut: Es fällt der Bundesregierung schwer, EU-konforme Regelungen zu erarbeiten

Meist gelesene Artikel
  • Trusted Wealth Manager 2024 – Vertrauenswürdige Vermögensverwalter

Die meisten Vermögensverwalter in Deutschland verdienen Vertrauen

Trusted Wealth Manager 2024. © Verlag FUCHSBRIEFE
Wer ist als Vermögensmanager vertrauenswürdig? Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz wertet wie im immer zum Jahresbeginn ihr laufendes Monitoring «Trusted Wealth Manager» aus. Und da gibt es 2024 viel Positives zu berichten!
  • Fuchs plus
  • EU plant neue Russland-Sanktionen

Weiterleitungsklauseln sind ein Risiko für Exporteure

Die EU plant nach dem Tod von Alexey Nawalny offenbar neue Sanktionen gegen Russland - dabei sind viele Unternehmen noch nicht einmal auf die Folgen der Sanktionen des vorigen Pakets vorbereitet. Am 18. Dezember hatte die EU ihr 12 Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Diese Strafmaßnahmen wurden nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit verabschiedet und halten viele negative Überraschungen bereit - sogar für Unternehmen, die gar nicht direkte Geschäfte mit Russland machen.
  • Fuchs plus
  • Immoblien-Besteuerung in der 10-Jahresfrist

Fallstricke und Feinheiten bei der Eigennutzung

Mit Immobilien lassen sich erheblich Steuern sparen - wenn die Eigentümer alles richtig machen. Drei Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) zeigen aber, dass es viele spitze Stolpersteine gibt, die schnell einen Unterschieb über etliche Tausend Euro machen können. FUCHSBRIEFE geben Ihnen Orientierung und zeigen, worauf Sie im Detail achten müssen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wilder Bullen-Run am Krypto-Markt

Bitcoin auf dem Weg zum Allzeithoch

Die Kryptowährungen erleben einen wilden Bullen-Run. Allein am Mittwoch schoss der Bitcoin-Kurs (BTC) um über 9% nach oben. Die Kryptowährung ist mit Höchstgeschwindigkeit zum Allzeithoch bei 67.000 US-Dollar unterwegs. FUCHS-Devisen Krypto-Analyst Jannis Grunewald prognostiziert die weitere Entwicklung.
  • Fuchs plus
  • Hot Stock: SynBiotic SE

Cannabis-Aktie mit Kursexplosion

Die Cannabis-Legalisierung hat die Kurse von Hanf-Aktien in Wallung gebracht. Eine dieser Aktien ist SynBiotic. Der Kurs der Aktie sprang um satte 75% an, nachdem das Gesetz beschlossen wurde. Kurz darauf sackte die Notierung wieder in sich zusammen. Ist das nun eine gute Kaufgelegenheit?
  • Fuchs plus
  • Kreditversicherer Atradius warnt

Zahlungsmoral in der Lebensmittelbranche sinkt

In der Lebensmittelbranche sinkt die Zahlungsmoral. Die Zahl der Unternehmen, die verspätet oder gar nicht mehr zahlen, steigt in diversen Segmenten der Branche signifikant an. Darauf hat der international tätige Kreditversicherer Atradius hingewiesen.
Zum Seitenanfang