Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1159
Luftschläge der USA gegen iranische Atomeinrichtungen immer wahrscheinlicher

Die Kriegsgefahr in Nahost steigt

Es ist wie vor dem Mauerbau: Niemand hat die Absicht einen Krieg zu beginnen. Dennoch häufen sich die Nachrichten, die auf einen Militärschlag der Amerikaner hindeuten. Fuchsbriefe skizzieren die politischen und ökonomischen Folgen.

Immer offener wird auch von erfahrenen und naturgemäß zurückhaltenden Diplomaten von Krieg zwischen USA und Iran gesprochen. Die Situation gleiche der vor dem Mauerbau: „Niemand hat die Absicht, in eine heiße militärische Auseinandersetzung einzutreten". Die Situation steht auf der Kippe. Die Amerikaner sind eindeutig die Provokateure.
Die US-Regierung den Abzug aller nicht dringend benötigten amerikanischen Beamten aus dem Irak angeordnet.
Iran hat mit dem Teilausstieg aus dem internationalen Atomabkommen begonnen.

Anhaltspunkte für eine militärische Auseinandersetzung

Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt.
Gestern (Mittwoch) wurden die Verteidigungspolitiker des Bundestages informiert. Die Regierung schätzt den Konflikt mittlerweile als „brandgefährlich" ein. Außenminister Heiko Maas spricht von einer „ausgesprochen ernsten" Lage.

Kein Bündnisfall – USA isoliert

Dennoch: Die NATO-Mitglieder wären nicht involviert. Es würde sich nicht um einen Bündnisfall handeln. Auf eine Koalition der Willigen wie gegen den Irak kann die US-Administration diesmal nicht setzen. Weder auf die Briten, noch auf Polen. Nur auf Israel, das selbst auf einen Militärschlag drängt (und selber über Atomwaffen verfügt, aber nie den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat). Trump geht damit vor dem US-Wahljahr 2020 ein großes Rsiiko ein. Er wollte sich eigentlich aus den Konfliktherden (Afghanistan, Irak) herausziehen. Voraussichtlich werden es die USA bei Luftschlägen belassen. Bodentruppen wird Trump nicht schicken.
Was sind die Risiken?
• Vollständige Instabilität der Region (Irak, Iran, Syrien, Palästina).
• Massenwanderungsbewegungen nach Europa
• Weitere Destabilisierung der EU
• Emporschnellende Ölpreise
• Börsenabsturz
• Erneuter Konjunkturknick mit hohem Rezessionsrisiko

Europa kann sich politisch aufwerten

Nun die „positive" Seite der Medaille: Für Europa sehen Diplomaten in der Irankrise eine große Chance. Sie müssen nun das rote Telefon der Amerikaner übernehmen, die die Leitung nach Teheran gekappt haben. Einmal stehen die Europäer historisch in der Region in der Verantwortung. Sie haben die arabische Halbinsel im 1. Weltkrieg zum Kriegsschauplatz gemacht und sind alles andere als zimperlich vorgegangen. Die Amerikaner waren stets nur Zaungast und Protektor der Israelis (und des saudischen Öls).

Moskau im Glück

Lachender Dritter ist Moskau. Wladimir Putin muss sich kaum noch anstrengen, einen Keil in die westliche Allianz zu treiben. Die USA isolieren sich selbst. Die Europäer sind chronisch uneins in außenpolitischen Fragen. Leichter kann es der Kreml also nicht haben. Somit verliert auch die Sanktionspolitik wegen der unrechtmäßigen Annexion der Krim an Nachdruck.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere folgenden Artikel:

https://www.fuchsbriefe.de/finanzen-wirtschaft/energie-rohstoffe/der-%C3%B6lpreis-im-politischen-fahrwasser
https://www.fuchsbriefe.de/finanzen-wirtschaft/energie-rohstoffe/erneuerbare-energien-ver%C3%A4ndern-das-weltweite-machtgef%C3%BCge

Fazit

Für Europas Außenpolitik ist dies die Chance zur Formation. Sogar zur Einbindung der Briten. Es ist ihr Lackmustest. Wird er nicht bestanden, hat Europa seinen Anspruch verspielt und liefert das Wasser auf die Mühlen der Renationalisierer.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Gaswirtschaft eröffnet neue Perspektive

Rumänien hat einen guten Pfad eingeschlagen

Schild in Rumänien mit Flaggen der EU und Rumäniens, Verweis auf EU-gefördertes Infrastrukturprojekt. (c) Helmut Laschet
Der IWF prognostiziert Rumänien für 2022 ein BIP-Wachstum von fast 5%. Das liegt deutlich über den Werten der Eurozone. Für Kapitalanleger wird die Region damit lukrativer. FUCHS-Devisen sagen, wie sich das für die Geldanlage nutzen lässt und welche Risiken es zu beachten gilt.
  • Fuchs plus
  • Sparkasse KölnBonn Stiftungsmanagement 2022 Auswahlrunde

Nur eine Pflichtübung

Wie schlägt sich die Sparkasse KölnBonn im Stiftungstest 2022? © styleuneed / fotolia.com
Die Sparkasse KölnBonn hält sich für perfekt geeignet, wenn es darum geht, ein Stifterehepaar aus Köln bei der Stiftungsgründung und -verwaltung zu begleiten. Da ist durchaus etwas dran. „Wir passen zu Ihnen, da wir mit unserem gemeinnützigen Engagement die gleichen Werte vertreten“, teilt sie mit und bezeichnet sich als führend, engagiert, stiftend und nachhaltig. Das sind starke Worte, die ein ebenso starkes Angebot erwarten lassen.
  • Fuchs plus
  • Hansen & Heinricht AG Stiftungsmanagement 2022 Auswahlrunde

Eher Supermarkt, keine Boutique

Wie schlagen sich Hansen & Heinrich im Stiftungsmanager 2022? © styleuneed / fotolia.com
„Wir bieten unseren Mandanten Orientierung und exzellente Leistungen, um dauerhaft Mehrwerte insbesondere in Form von Kapital, Zeit und Sicherheit zu schaffen.“ Mit diesen Worten begrüßt die Hansen & Heinrich AG den Leser des Vorschlags für die neu zu gründende Stiftung. Kapital, Zeit und Sicherheit sind in der Tat Werte, die einen echten Mehrwert darstellen. Ob der Vorschlag diesem Anspruch gerecht wird?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • ProRealTime ist ein Technik-Profi

Beste Börsensoftware am Markt

© Verlag Fuchsbriefe
Wer auf der Suche nach der besten Trading-Software ist, sollte bei Prorealtime landen. Das Haus bietet Tradern einen technischen Zugang zum Markt, der seinesgleichen sucht. Zudem vermittelt das Haus an sehr gute Broker, weil es kein eigenes Handelsgeschäft anbietet.
  • Fuchs plus
  • Smartbroker im Test

Ein ganz besonderer Anbieter unter den Neo-Brokern

© Verlag Fuchsbriefe
Der Smartbroker macht ein ganz besonderes Angebot unter den Neo-Brokern. Das Haus gehört zu wallstreet:online, einer der größten Finanzmarkt-Communities. Die Verbindung von Finanzinformationen und Brokerage ist in dieser Form einmalig. Doch was leistet der Smartbroker?
  • Fuchs plus
  • Fazit - Brokerreport 2022

Ewige Bestenliste

Im aktuellen Marktumfeld haben es die Broker leicht. Der Markt wächst, immer mehr Kunden wollen traden und aktiv Geld anlegen. Darum strömen weiter neue Anbieter auf den Markt. Insbesondere die Neo-Broker greifen mit Macht an. Dennoch ist der Wettbewerbsdruck nicht so hoch, dass sich bereits ein Qualitäts-Wettbewerb entwickelt hat. Im Gesamtmarkt sinkt die Qualität - aber einige Anbieter sind weiter seit Jahren top. Das zeigt die Ewige Bestenliste von FUCHS.
Zum Seitenanfang