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Wirtschaftspolitik

Außenhandel: Die Gewinner des Protektionismus

International schlägt der Trend zu mehr Protektionismus durch. Das schafft wirtschaftlich viele Verlierer. Doch es gibt auch Gewinner.
Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war das jüngste Signal für den globalen Trend gegen Freihandel und für Protektionismus. Dieser verfestigt sich immer mehr. Den Preis dafür werden vor allem die Rohstoff-Produzenten unter den Emerging Markets zahlen. Denn bei aller Ablehnung des weltweiten Handels kommt am Ende kaum ein Land ohne den globalen Austausch aus. Folglich wird natürlich weiter gehandelt. Zukünftig aber weniger auf globalen Märkten mit gleichen Konditionen für alle Anbieter. Stattdessen wird es ein ineffizientes Flickwerk aus einzelnen Abkommen mit verzerrenden Beschränkungen und Bevorzugungen geben. Dabei wird die jeweilige Marktmacht – neben politischen Überlegungen – über die jeweils erzielten Konditionen entscheiden. Die Verhandlungsposition ist umso stärker, je mehr anderweitig nicht verfügbare Technik in den eigenen Produkten steckt und die Qualitätskonkurrenz entscheidet.

Fazit: Der neue Trend hat Vorteile für Länder mit starker Industrie, also den etablierten Norden und die neuen Industrieländer Asiens.  

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