Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2106
Internationale Wertschöpfungsketten

KMU: Robust durch Vernetzung

Deutsche KMU sind immer stärker in internationale Wertschöpfungsketten integriert. Das zeigt eine Studie der KfW.
Deutsche KMU sind immer stärker in internationale Wertschöpfungsketten eingebettet. 89% der Mittelständler sind selbst oder über ihre Kunden als Exporteure aktiv. Mehr als drei Viertel aller KMU des verarbeitenden Gewerbes haben 2014 ihre Produkte direkt ins Ausland verkauft. Bei den KMU im unternehmensnahen Dienstleistungssektor haben 44% direkt exportiert, 30% haben Dienstleistungen indirekt für ausländische Kunden erbracht, stellt die KfW fest. Deutschlands Rolle als Exportnation zeigt sich damit auch bei kleineren Unternehmen. Besonders die Beteiligung am Außenhandel über indirekte Exporte ist hoch. Die Unternehmensstruktur mit einer Vielzahl größerer Mittelständler, denen kleinere zuliefern, bringt hohe Exportanteile. Durch die Bearbeitung von mehreren Märkten sind die Unternehmen krisenresistenter. Auch Importe spielen eine bedeutende Rolle. 2012 haben 66% der KMU im Industriebereich Waren und Dienstleistungen eingeführt. Sowohl beim Export wie beim Import dominieren europäische Länder als Handelspartner (66% bzw. 68%). Die Internationalisierung der Unternehmen wird weiter zunehmen. Knapp zwei Drittel rechnen damit, dass ihre Wertschöpfungsketten in den nächsten Jahren internationaler werden. Selbst Unternehmen, die bisher nicht auf europäischen Märkten aktiv sind, gehen von einer Internationalisierung aus. Zwischen 2014 und 2019 erwarten die Industrie-KMU einen Zuwachs ihrer Exporte um 10%, die Dienstleister rechnen mit 8%. Bei den Importen erwarten beide Zuwächse von 12%.

Fazit: Die deutschen KMU profitieren von ihrer zunehmenden Einbindung in europäische Wertschöpfungsketten. Ihr Geschäft wird damit robuster.

Hinweis: Die KfW-Studie können Sie unter dieser Adresse herunterladen: http://tinyurl.com/zev9j2e.

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 11: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Stabile Woche, klare Signale: Wer schlägt das Benchmarkdepot?

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 11 verläuft im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ruhig, aber richtungsweisend: Das Benchmarkdepot steigert sein Vermögen leicht und reduziert gleichzeitig den maximalen Drawdown. Mehrere Vermögensverwalter erzielen deutliche Zugewinne und übertreffen den Referenzwert klar, während andere Institute spürbar zurückfallen. Eine Woche der Stabilität mit klaren Gewinnern und Verlierern.
  • Fuchs plus
  • EU-Indonesien-Handelsabkommen: Chancen für Wirtschaftswachstum und Investitionen

Indonesische Rupie - Aufwind in Südostasien

Mit nahezu 290 Mio. Einwohner ist das Südasiatische Land mit einem BIP von 1,4 Billionen USD kein Leichtgewicht. Mit seinen Rohstoffen und gut ausgebildeten relativ jungen Menschen punktet der Staat. Für den Export winken am Horizont weitere Impulse durch ein Handelsabkommen mit der EU und sorgen für Fantasie in Konjunktur und Währung.
  • Fuchs plus
  • Deutsche Börse Group: Ausbau der Krypto-Infrastruktur als regulierte Plattform für Bitcoin und Ethereum

Europas neues Krypto-Rückgrat

envato elements
Die Deutsche Börse baut ihre Krypto-Infrastruktur systematisch aus – von der Verwahrung über den Handel bis hin zu neuen Produkten. Was steckt dahinter, und was bedeutet das für Privatanleger?
Zum Seitenanfang