Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1188
Risikomanagement

Türkei: So sichern Sie Ihre Lieferkette

Professionelles Risikomanagement ist unerlässlich. Am Beispiel Türkei lesen Sie, welche Maßnahmen Sie vorsorglich einleiten sollten.
Im deutschen Mittelstand herrscht große Unsicherheit in Sachen Türkei. Die Manager fragen bei der Deutsch-Türkischen Handelskammer gezielt nach Rechtssicherheit von Investitionen, möglichen Einschränkungen des Handels respektive der Zollabwicklungen sowie nach Stabilität von Lieferketten. Wer aus heutiger Sicht die Türkei als neuen (Produktions-)Standort in Betracht zieht, analysiert verstärkt auch Alternativen wie Bulgarien oder Tschechien. Risiko-Experten empfehlen ein Bündel an Maßnahmen. Analysieren Sie sämtliche Lieferverträge mit Kunden und Lieferanten in der Türkei hinsichtlich vereinbarter Leistungen und eventueller Pönalen, Laufzeiten und Ausstiegsoptionen. Gibt es alternative Lieferanten (auch Second Tiers) außerhalb der Türkei? Zudem sollten Sie auch C-Teile-Lieferanten, deren Teile in mehreren Produkten vorhanden sind, in die Risikoüberwachung einbeziehen. Als Produzent in der Türkei sollten Sie wissen, in welchem „Ersatzwerk“ Sie ggf. produzieren können. Neben Anpassungen der Lagerbestände für die aus der Türkei bezogenen Waren und dem Check aller logistischen Knotenpunkte, verbunden mit einem eventuellen „Re-Routing“ über alternative Kanäle, sollten Sie auch Versicherungspolicen zur Absicherung von Lieferkettenunterbrechungen überprüfen. Gefahr droht auch aus der 2. Reihe. 51% der Lieferunterbrechungen kommen aus Sub-Lieferantenstrukturen. Die meisten Unternehmen vernachlässigen diese Vorstufe.

Fazit: Regelmäßige Statusreports sind jetzt unerlässlich. Ein Frühwarnsystem sollte im Risikofall Alerts via E-Mail bzw. Mobile App senden.

Hinweis: Lieferkettenbedrohungen in entlegenen Teilen der Welt mit erheblichen Auswirkungen auf betroffene Industrieansiedlungen sind zumeist nicht in klassischen Standardmedien nachzulesen. Dazu zählen etwa kleinere Erdbeben in Japan, Brände in Holzwirtschaftsbetrieben oder Erdrutsche. Hier hilft ein Alert-System, das negative Events auf Ihrer Risikolandkarte transparent macht und im Idealfall Maßnahmen hinterlegt.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DIHK lädt zur Diskussion ein

Investitionsschutz für den Ukraine-Aufbau

Ukraine. © Harvepino / Getty Images / iStock
Noch tobt der Ukraine-Krieg, aber bereits jetzt gibt es Überlegungen, wie die Ukraine wieder aufgebaut werden kann. Für Unternehmen eine relevante Frage: Wie lassen sich Risiken abmildern? Um diese Fragen zu klären, lädt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ende Januar zum Gespräch ein.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Währung Tschechiens hängt Euro und Dollar ab

Gutes Umfeld, aber Widerstand voraus

Tschechische Krone. © cnb.cz
Die tschechische Krone kennt weiter nur eine Richtung: nach oben. Seit unseren jüngsten Empfehlungen ist die CZK kräftig gestiegen. Erstaunlich: Die Währung legte sowohl gegenüber dem Euro als auch gegenüber dem Dollar kräftig zu. Wie ist nun die weitere Perspektive?
  • Fuchs plus
  • Gute Nachrichten für Brasiliens Kaffee-Bauern

Preis-Rallye bei Kaffee auf tönernen Füßen

© mica chouette / Fotolia
Das untypische Wetter der vergangenen Wochen führt plötzlich dazu, dass aus einem Jahr mit erwartet geringer Kaffee-Ernte ein unerwartet gutes Jahr werden dürfte. Das wird auch auf den Preis durchschlagen.
  • Fuchs plus
  • Peru und China sind Preistreiber

Kupferpreis steigt deutlich

© magann / stock.adobe.com
Chinas Rohstoffhunger erwacht, gleichzeitig gibt es Ausfälle beim wichtigen Kupferlieferanten Peru. Das alles treibt die Preise. Anleger fragen sich nun aber, wie lange sie die Rallye noch fahren sollten. FUCHS-Devisen liefert Antworten.
Zum Seitenanfang