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Aluminium – neuer Prozess ohne CO2

CO2-freier Schmelzprozess

Die Aluriesen Alcoa und Rio Tinto Alcan entwickeln zusammen mit weiteren Partnern im Rahmen des Elysis-Projekts einen Schmelzprozess, der ohne CO2-Emissionen auskommt. Die Aluproduktion bleibt aber weiterhin eine der energieintensivsten Industriesektoren...

Alcoa und Rio Tinto Alcan planen die CO2-freie Aluminiumproduktion. Gemeinsam mit Apple, der Regierung Kanadas und der Regionalregierung der Provinz Quebecs werden die Unternehmen in den kommenden Jahren 188 Mio. CAD (etwa 123 Mio. Euro) investieren, damit der neue Schmelzprozess bis 2024 in die Serienproduktion gehen kann.

Das bisher genutzte Hall-Hérault-Verfahren erzeugt pro Kilo Aluminium etwa 0,7 kg CO2. Dabei werden Graphit-Anoden eingesetzt, die mit dem Sauerstoff des Aluminiumoxids reagieren und dabei zu CO2 und Kohlenmonoxid verbrennen. Die Aluminiumproduktion ist somit direkt für etwa 0,8% der weltweiten Treibhausgas-Erzeugung verantwortlich. Diese könnte auf null sinken, weil der neue Prozess nur noch Sauerstoff freisetzt. Neben der Stahlindustrie (FB 14 vom 19.2.2018) entwickelt damit eine weitere Grundstoffindustrie ganz neue Produktionsansätze.

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