Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1748
Iran-Eskalation lässt Ölpreis nur leicht ansteigen

Gefangen in der Seitwärtsrange

Seit einem Jahr pendelt der Ölpreis in einer breiten Seitwärtsrange. Auch die Eskalation der Iran-Krise lässt ihn nicht aus dieser ausbrechen. Anleger sehen die Kriegsgefahr offenbar als unahrscheinlich an. Fundamentale Faktoren halten den Preis gefangen.

Der Ölpreis macht auch zu Beginn des neuen Börsenjahres keine gute Figur. Zwar gelang dem Ölpreis, gemessen an der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI), kurz vor dem Jahreswechsel der Sprung über die Marke von 60 US-Dollar je Barrel. Doch im großen Bild hat sich durch diesen moderaten Anstieg weiterhin nichts verändert.

Bereits seit rund einem halben Jahr bewegt sich der Ölpreis in einem breiten Seitwärtsband zwischen etwa 50 und rund 63 US-Dollar je Barrel. Daran dürfte sich im neuen Jahr kaum etwas ändern. Denn das Angebot auf dem Ölmarkt wird auch 2020 weiter zunehmen, die Nachfrage hingegen nur verhalten bleiben und moderat wachsen.

Das Ölangebot ist derzeit zu groß, um die Preise steigen zu lassen

Die OPEC streitet weiter über ihre Förderpolitik. Anfang Dezember hatten sich die OPEC und andere große Ölproduzentenländer zwar darauf geeinigt, ihre Förderbeschränkungen im ersten Jahresviertel 2020 noch einmal auszuweiten. Doch der russische Energieminister Alexander Nowak kündigte bereits an, dass die Allianz OPEC+ bei ihrem kommenden Treffen im März auch eine Lockerung der Förderbeschränkungen in Betracht ziehen könnte.

Darüber hinaus erwarten Branchen-Insider, dass das weltweite Ölangebot außerhalb der OPEC deutlich zunehmen wird. Die großen Förderländer USA, Brasilien und Norwegen wollen ihre Förderung weiter hochschrauben. Insbesondere in den USA stehen die Fracker aufgrund ihrer hohen Schulden unter Erlösdruck. Zudem hat Kuwait angedeutet, dass ein langjähriger Streit über die „Neutrale Zone" an seiner Grenze zu Saudi-Arabien beigelegt wird. Damit könnte die Produktion in dieser Region wieder hochgefahren werden.

Fazit: Der Ölpreis bewegt sich in einem breiten Preisband seitwärts. An dieser Situation dürfte sich kurz- und mittelfristig kaum etwas ändern.

Empfehlung: Mit einem Inline-Optionsschein (Beispiel ISIN: DE 000 ST9 UEB 5, untere Barriere: 50 USD obere Barriere: 75 USD) können Anleger diese Seitwärtsbewegung profitabel umsetzen.

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 11: Performance, Gewinner und Verlierer

Vermögensverwalter kämpfen um jeden Punkt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt sich das Benchmarkdepot von Projekt 8 (Vermögensverwaltende Fonds) als klarer Sieger: Es erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und reduziert zugleich das Risiko. Kein anderes Depot erreicht diese Rendite. Weil in dieser Woche keine Transaktionen stattfanden, spiegeln alle Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider – ein präziser Blick auf die strukturelle Stärke der Portfolios.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Die Frontrunner in KW 11 heißen: FV Frankfurter Vermögen AG, Volksbank Vorarlberg e. Gen. und Berliner Sparkasse

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 11 zeigt Projekt 7 (Private Banking Depot), wie unterschiedlich Vermögensverwalter agieren. Wer übertrifft die Benchmark, wer fällt zurück – und welche Rolle spielen Handelsaktivitäten? Die Woche liefert klare Antworten und schärft den Blick für die Stärke einzelner Portfolios.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 11: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Stabile Woche, klare Signale: Wer schlägt das Benchmarkdepot?

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 11 verläuft im Performance‑Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ruhig, aber richtungsweisend: Das Benchmarkdepot steigert sein Vermögen leicht und reduziert gleichzeitig den maximalen Drawdown. Mehrere Vermögensverwalter erzielen deutliche Zugewinne und übertreffen den Referenzwert klar, während andere Institute spürbar zurückfallen. Eine Woche der Stabilität mit klaren Gewinnern und Verlierern.
Zum Seitenanfang