Die Eskalation im Iran-Krieg belastet die Euro-Konjunktur und treibt die Inflation an. Regierungen stehen darum inzwischen vor einem Dilemma: Entlastung der Verbraucher oder wachsende Defizite?
FUCHS-Devisen
Ölpreis auf Rekordkurs: Spannungen im Mittleren Osten verschärfen Versorgungslage
Der Ölpreis erreicht neue Höhen, da sich die Lage im Mittleren Osten zuspitzt. Trotz Bemühungen der USA bleibt die Unsicherheit bestehen. Die IEA warnt vor einer alarmierenden Versorgungslage.
Der Iran-Krieg lässt die Frachtraten bei Öltankern steil ansteigen. Damit sprudelt bei den Reedereien das Geld. Wir stellen einige Branchenvertreter vor.
Nordic American Tankers betreibt eine besonders moderne Flotte an Tankern. Damit profitiert das Unternehmen besonders von der aktuellen Flottenknappheit.
Trotz der wiederholten Mahnungen von US-Präsident Trump, den Leitzins zu senken, hat die US-Fed diesen um 25 Basispunkte angehoben. Hohe Zinsen und hoher Ölpreis - die Aktienmärkte geraten zunehmend unter Druck.
Aufgrund der hohen Inflation hat die EZB den Leitzins auf 2,5% erhöht. Unterdessen kletterte der Ölpreis erstmals seit Mai wieder über die 100 USD-Marke.
FUCHS-Briefe
Energiesicherheit im Fokus: Japans Antwort auf die Hormus-Herausforderung
Japan stärkt seine Energieversorgung und baut alternative Öl-Lieferketten auf. Angesichts der Abhängigkeit vom Nahen Osten fokussiert Tokio auf neue Routen über Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Die Hoffnungen auf ein zügiges Abkommen zwischen Iran und USA schwinden, was den Ölpreis antreibt. Verschärfend wirken Förder- und Verarbeitungsausfälle als Preistreiber. Was folgt daraus für den Ölpreis?
Die Huthi-Miliz sperrt die Zufahrt zum Roten Meer. Die Reedereien haben sich darauf eingestellt. Es droht keine zusätzliche Unterbrechung der Lieferketten für deutsche Unternehmen.
Der Ölpreis hat die Marke von 100 US-Dollar wieder nach oben durchbrochen. Dennoch lässt die EZB den Leitzins unverändert bei 2,25%. Die Perspektive ändert sich aber.
Die USA scheinen eine militärische Eskalation vorzubereiten. In diesem Fall droht ein erneuter Einbruch an den Börsen. Anleger sollten sich entsprechend vorbereiten.
Mit dem stark gestiegenen Ölpreis haben auch der Kanadische Dollar und die Norwegische Krone gegenüber dem Euro zugelegt. Dagegen hat der US-Dollar vorerst nicht profitiert. Stehen Rohstoff-Währungen vor einem Comeback?
Der wiederaufgeflammte Irankrieg treibt den Ölpreis. Überdies kann die OPEC ihre Förderung nicht wie geplant steigern. Doch für Alarmismus gibt es noch keinen Grund.
FUCHS-Devisen
Einfluss des Ölpreisverfalls auf Euro, Dollar und globale Märkte
Die Normalisierung des Ölpreises dürfte das 3. Quartal bestimmen. Die Zinssorgen verflüchtigen sich, die Konjunktur wird anspringen und die Rohstoffwährungen werden nachgeben.
Der Ölpreis ist unter das Niveau vor dem Iran-Krieg gefallen. Dagegen sind Diesel und Benzin immer noch deutlich teurer als vor dem Krieg. Wie kann das sein?
Mit dem niedrigen Ölpreis entfallen Inflationssorgen. Damit gibt es auch keinen Grund für weitere Zinserhöhungen. Beides wirkt sich positiv auf die Konjunktur und damit auf die Börsen aus. Dieses Szenario setzt FUCHS-Kapital konsequent in seiner Vermögensstrategie für das 3. Quartal um.
Vom gesunkenen Ölpreis profitieren Unternehmen, die im besonderen Maße auf Öl und Gas angewiesen sind wie etwa Fluggesellschaften. Bei ihnen steigen Umsatz und Gewinn, was die Aktienkurse antreiben dürfte.
FUCHS-Briefe
Deutsche Spezialchemie profitiert vom Iran-Konflikt
Vom Irankrieg profitieren vor allem deutsche Spezialchemiekonzerne. Evonik und Lanxess verdienen mehr, weil sie liefern können. In der gesamten Branche spiegelt sich das so nicht.