Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1673
Des Bauern Leid ist manchen Anlegers Freud‘

Mit dem Turbo gegen eine miese O-Saft-Ernte

Hier zu kalt, dort zu warm: Die großen Orangen-Anbaugebiete in den USA werden in diesem Jahr nur einen dürftigen Ertrag einfahren. Des Bauern leid, ist manchen Anlegers Freud' – denn auch auf die erwarteten Ernteausfälle lässt sich spekulieren.

Die schlechte Organgen-Ernte in den USA treibt den Preis für das beliebte Obst. Seit Jahresbeginn ist der Preis für Orangensaft um knapp 30% gestiegen. Aktuell handelt Orangensaft mit 1,70 USD je Pfund auf einem 52-Wochen-Hoch. Auf diesem Preisniveau liegt (noch) eine technische Hürde. Sollte die Marke jedoch fallen, dürfte die Rally neuen Schwung erhalten. Dann sprintet der Preis in Richtung der 2,00-Dollar-Marke.

Die kommende Ernte im wichtigsten US-Anbaugebiet Florida dürfte so schlecht ausfallen, wie lange nicht mehr. Die USA sind, nach Brasilien, zweitgrößter Orangensaftproduzent der Welt. Zum einen zerstörte der Wirbelsturm Irma im letzten Herbst einen erheblichen Teil der Orangenbäume. Zum anderen war der Winter in dem sonnenverwöhnten Bundesstaat ungewöhnlich kalt. Das führte dazu, dass große Orangenmengen erfroren. Die laufende Ernte dürfte dadurch um rund 25% niedriger ausfallen als im Vorjahr.

Brasiliens Bauern werden Einbußen nicht auffangen können

Auch in der zweiten großen US-Anbauregion, Kalifornien, dürfte die Ernte wegen anhaltender Trockenheit enttäuschen. Hinzu kommt, dass die Anbauflächen für Apfelsinen in den USA seit Jahren zurück gehen, weil die Landwirte wegen der tendenziell sinkenden Nachfrage lieber andere Agrarprodukte anbauen.

Ein Teil des knapperen US-Angebots dürfte von Brasilien aufgefangen werden. Dort sprechen die Erntebedingungen für eine Ausweitung des Angebots. Doch einerseits kann aus den südamerikanischen Orangen in der Regel weniger Saft gewonnen werden; andererseits stehen die brasilianischen Produzenten wegen des hohen Pestizidgehalts der Apfelsinen und der schlechten Arbeitsbedingungen auf den Plantagen zunehmend unter der Kritik verschiedener NGOs (Nichtregierungsorganisationen).Dies wirkt nicht gerade verkaufsfördernd.

Fazit: Aus charttechnischer Sicht ist der Weg für den Orangensaftpreis bei Überschreiten des Widerstands um 1,70 USD/Pfund bis zur 2-Dollar-Marke frei.

Empfehlung: Mit einem Turbo-Long-Zertifikat (Beispiel ISIN: DE 000 CV3 XBU 2 – Hebel: 2, ohne Laufzeitbegrenzung) können Anleger vom erwarteten Kursanstieg profitieren.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DGK & Co. Im Beauty Contest Stiftungsvermögen 2024

Wie ein 3 Millionen Euro Portfolio nachhaltig Rendite erzielen soll

Kollage Verlag Fuchsbriefe ©Bild: envato elements
Die DGK & Co. Präsentiert ihr Anlagekonzept für ein 3 Millionen Euro schweres Stiftungsportfolio. Das Ziel: eine nachhaltige und risikobewusste Anlagestrategie, die ordentliche Erträge generiert. Doch wie schneidet der Vorschlag bei einer kritischen Prüfung ab? Ein tiefgehender Blick hinter die Kulissen der Vermögensverwaltung offenbart Licht und Schatten.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsmanager 2024: Die Top 10

Auf dem Siegertreppchen wird es eng

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Fünf Anbieter von insgesamt 35 Ausschreibungsteilnehmern schaffen es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen und sichern sich eine „Goldmedaille“ für eine sehr gute Gesamtleistung. Zwei weitere Häuser holen Silber für gute Leistungen und drei dürfen sich mit Bronze für ein Befriedigendes Gesamturteil schmücken. Sie alle hatten es aufgrund der Güte ihrer Anlagekonzepte in die Endrunde der Ausschreibung für die Stiftung Fliege geschafft.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die HASPA im Beauty Contest Stiftungsvermögen 2024

Effektives Stiftungsmanagement: Strategien und Lösungen der Haspa

Kollage Verlag Fuchsbriefe ©Bild: envato elements
In einer Welt, in der Stiftungen eine immer wichtigere Rolle spielen, steht die Frage nach effizientem Vermögensmanagement im Mittelpunkt. Die Hamburger Sparkasse präsentiert ihre umfassende Expertise im Stiftungsmanagement, untermauert durch jahrzehntelange Erfahrung und eine tiefgreifende Kenntnis rechtlicher Rahmenbedingungen. Doch wie schneidet die Haspa im Vergleich zur Konkurrenz ab, und welche Strategien verfolgt sie, um sowohl Rendite zu generieren als auch Risiken zu minimieren?
  • Fuchs plus
  • Zweigeteiltes Bild in Norwegen

Norwegens Zinsen bleiben hoch

Für Norwegen gibt es vorerst keine Perspektive für Zinssenkungen. Das hat die Notenbank klargemacht. Für Anleger entsteht daraus eine gute Perspektive für NOK-Investments.
Zum Seitenanfang