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Währungsschwäche macht Börsengewinn zunichte

Argentiniens Wahlen unter schwierigen Vorzeichen

In Argentinien stehen Wahlen bevor. Doch sie stehen unter keinem guten Stern: Präsident Mauricio Macri hat wenig wirtschaftliche Erfolge vorzuweisen. Die Notenbank steht Gewehr bei Fuß. Und dafür gibt es reichlich Gründe.

Argentinien ist vor den Präsidentschaftswahlen in rauhem konjunkturellen Fahrwasser. Die Notenbank stellte kürzlich klar, dass sie mittlerweile wieder über genügend Reserven verfügt, um einen Schwächeanfall des Peso (EUR|ARS 42,8) durch Interventionen zu stoppen. Dieses Risiko wächst mit dem näher rückenden Wahltermin. Denn die ausländischen Geldgeber dürften schnell das Weite suchen, wenn sich eine Rückkehr der peronistischen Opposition in die Regierung abzeichnet. Dann wäre die auf der 56 Mrd. Dollar schweren Kreditlinie des IWF beruhenden Stabilisierung des Peso Geschichte.

Die mit großen Hoffnungen gestartete Regierung von Präsident Mauricio Macri muss sich im Oktober den Wählern stellen. Sie hat keine sichtbaren Erfolge vorzuweisen: Argentiniens Wirtschaft schrumpft wieder. Im 3. Quartal ging das BIP um 3,5% im Jahresvergleich zurück. Die Indikatoren zeigen, dass sich der Abwärtstrend im 4. Quartal eher noch verschärft haben dürfte.

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