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Japans Stärke ist die Schwäche der Anderen

Noch lockerer geht es nicht

Der japanische Yen bleibt in Asien der sichere Hafen. Doch die Bank of Japan hat ein Problem: im Gegensatz zu EZB und Fed hat sie keinen Spielraum mehr für weitere Lockerungen.

Die japanischen Währungshüter haben ihr Gaspedal schon seit längerem bis aufs Bodenblech durchgetreten. Sie haben kaum mehr Spielraum für weitere Lockerungen. Sie können also nicht mit Fed und EZB mitziehen – ihre Politik wirkt daher relativ straffer. Das wird den Yen stärken. Hinzu kommt die Funktion als sicherer Hafen in Asien, was dem Yen weiteren Auftrieb geben wird, unabhängig von der Verfassung der japanischen Wirtschaft.

Fazit: Der seit Anfang 2018 erkennbare Aufwärtstrend des Yen wird sich fortsetzen, was durch entsprechende Derivate (Calls) genutzt werden kann.

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