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Undurchdachte Handelspolitik belastet die US-Währung

Nur kurzfristige Dollar-Anlagen kaufen

Die Handelspolitik wird zum Dollar-Risiko. Copyright: Picture Alliance
Der Dollar hat eigentlich Rückenwind. Die Wirtschaft des Landes brummt. Das ist auch ein Verdienst der Wirtschaftspolitik Donald Trumps. So undurchdacht sie wiederum im Handelskonflikt wirkt. Letzteres belastet inzwischen auch die Währung.

Kein Zweifel: Die US-Konjunktur brummt. Der Index der Philadelphia-Fed legte zu. Kurz zuvor hatte der Empire State Index der New York Fed zwar leicht nachgegeben. Er blieb aber auf hohem, starkes Wachstum anzeigendem Niveau.

Ebenso klar scheint bislang, dass die Fed die Zinsen weiter erhöht. Das für die Zinsentscheidungen zuständige Offenmarktkommitee der US-Fed lässt sich nicht vom twitternden Präsidenten beeindrucken. Indes sind diese Faktoren altbekannt. Sie liefern keinen neuen Schub mehr für den Greenback.

Unerwartete Dollar-Schwäche

Der Dollar ist unversehens sogar schwach geworden. Hier dürfte die undurchdachte Handelspolitik Trumps eine Rolle spielen. Sie führte jetzt dazu, dass im Rahmen der jüngsten Runde von Strafzöllen gegen China ein stillschweigender Rückzieher unumgänglich wurde. Zölle auf verschiedene Elektronik-Bauteile wurden ohne jede Gegenleistung fallen gelassen. Denn die Zölle richteten bei den betroffenen US-Unternehmen (darunter Apple) mehr Schaden an als auf chinesischer Seite.

Die Entwicklung beeinträchtigt das Vertrauen der internationalen Investoren in die USA. Zumal der rustikale Stil der Trump-Administration für zusätzliche politische Spannungen sorgt. So haben staatlichen Stellen des Auslands in den letzten Monaten regelmäßig netto US-Staatspapiere verkauft. Bislang wurde das allerdings durch private Zuflüsse ausgeglichen.

Fazit: Dollaranlagen bleiben aufgrund der Ertragsstärke ein Muss.

Empfehlung: Wir raten aber dazu, sich auf kurze Laufzeiten (allenfalls 18-24 Monate) zu beschränken.

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