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Die Konvergenz-Story läuft aus

Osteuropa wird „normaler“

Der Aufholprozess der Staaten des ehemaligen Ostblocks ist nach knapp 30 Jahren so gut wie abgeschlossen. Die Konvergenz-Story, die für Anleger wie für Unternehmer interessant war, läuft aus. Das gilt es in unternehmerische Entscheidungen wie die Anlagestrategie einzubauen.

Die großen Wachstumsraten früherer Jahre sind für die Osteuropäer Geschichte. Das ist eine gute Nachricht. Denn die Konvergenzstaaten Osteuropas (ehemaliger „Ostblock") sind mit ihrer Transformation zu marktwirtschaftlichen Strukturen und der Integration in das globale Wirtschaftssystem weit vorangekommen. Das stellt die in London ansässige Entwicklungsbank EBRD in ihrem jüngsten Ausblick fest.

Auf der Kehrseite finden sich zwei Effekte. Mit der Angleichung an die westlichen Staaten sinkt der Aufhol-Effekt auf die Wachstumsrate, der mit den Reformen einherging. Gleichzeitig nimmt die Korrelation der nationalen Wachstumstrends mit dem Verlauf der globalen Konjunktur zu. Das bedeutet:

Die Länder am Ostrand der EU werden „normaler". Das wird besonders deutlich bei den am weitesten fortgeschrittenen osteuropäischen EU-Mitgliedern vom Baltikum bis nach Kroatien. Das Wachstum dieser Gruppe nimmt ab. Es wird dem neuen Ausblick zufolge von den 2018 noch erzielten 4,7% auf 3,2% fallen.

Fazit: Die sinkenden Ertragsperspektiven und die steigende Korrelation zum globalen Trend mindern gleichermaßen den Wert der Anlagen dieser Staaten für das Portfolio. Fassen Sie also neue Regionen – vor allem Asien – ins Auge mit denen Sie Ihr Anlageportfolio diversifizieren.

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