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Die Eurozone wird mit Geld geflutet

Stabil schwach

Die gerade erst beginnende Erholung in der Eurozone ist zu Ende. Euroland steckt wohl schon in einer Rezession. Regierungen und EZB haben bereits mit deutlichen Gegenmaßnahmen reagiert.
Die sich zu Jahresanfang andeutende Erholung ist in der Corona-Krise schon zusammengebrochen. Die Eurozone ist wahrscheinlich schon in eine Rezession gerutscht. Die Politik hat sich auch nicht lange bitten lassen, Regierungen und EZB haben bereits gehandelt. EZB-Chefin Christine Lagarde folgt ihrem Vorgänger Mario Draghi mit ihrer Version des „What ever it takes“. 

Die Währungshüter der Eurozone geben noch einmal ordentlich Geld. Dazu weiten sie die Anleihen-Ankäufe massive aus und stellen dafür bis zu 750 Mrd. Euro zur Verfügung. Außerdem erweitern und vergünstigten sie Refinanzierungen von Unternehmenskrediten. Hinzu kommt die Ansage, dass die quantitative Lockerung nötigenfalls noch weiter hoch gefahren wird. 

EZB und Regierungen fluten mit Geld

Die Regierungen haben gleichzeitig ihre Finanzpolitik deutlich expansiver ausgerichtet, um die Folgen der Krise aufzufangen. Zudem wurden die Beschränkungen des Stabilitätspaktes gelockert, um Spielraum zu schaffen. Der Bewertung des Euro hat es weniger geschadet als zu befürchten war. Der Rückgang zum Dollar dürfte sogar eher erwünscht sein - als zusätzliche Stütze für den Export.
Fazit: Der Euro ist stabil schwach, was in der aktuellen Lage durchaus gefragt ist. Er könnte leicht zulegen, da der Überraschungseffekt der schlechten US-Daten relativ stärker ist. Euro-Anlagen erscheinen damit schon fast als sicherer Hafen.
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