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EZB
  • FUCHS-Briefe
  • Hauptstadt-Notizen vom 11.02.2019

Frankfurt: Personalproblem in der EZB

Seit heute ist die von der EZB geleitete Bankenaufsicht (Single Supervisory Mechanism, SSM) „unterbesetzt". Denn die Amtszeit der deutsche Vertreterin Sabine Lautenschläger endet, ohne dass ein Nachfolger bestimmt wäre. Die Verantwortung liegt bei EZB-Präsident Mario Draghi. Er hatte zuletzt in einer umstrittenen Entscheidung dafür gesorgt, dass sein Landsmann Andrea Enria zum Chef des SSM ernannt wurde (FB vom 8.11.2018). Lautenschläger war die Vizin. In dieser Position war sie das Bindeglied zwischen der EZB und dem SSM. Der SSM-Vize muss aus dem Direktorium der EZB kommen. Einen Favoriten für den Posten gibt es nicht.
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  • Konjunktur- und Zinsperspektive belasten

Die Euroschwäche setzt sich fest

Für die deutsche Konjunktur wird ein robustes Wachstum vorausgesagt
Der Euro bleibt angeschlagen. Copyright: Picture Alliance
Europa hat seine „besten Zeiten" schon wieder hinter sich. Die Konjunktur schwächelt, Frankreich steht ein Quartal Schrumpfung bevor. Die EZB fährt auf Sicht, versucht aber eher verzweifelt, die Wirtschaft mit den wenigen verbliebenen Mitteln zu stützen. Das gibt die Perspektive für den Eurokurs vor.
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  • FUCHS-Kapital
  • Börseneinschätzung vom 24. Januar 2019

Bärenmarktrally läuft aus

Nach neuen Impulsen für die Börsen sucht man derzeit vergeblich. Im Gegenteil, es zeigt sich, dass die meisten Fundamentaldaten ihre Höhepunkte überschritten haben. Anleger sollten das große Bild bei ihren Entscheidungen berücksichtigen.
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  • Die Wirtschaftsaussichten für die Eurozone sind dürftig

Die Zinsperspektive für die Eurozone wird (noch) schwächer

In der Eurozone schwächt sich die wirtschaftliche Dynamik weiter ab. Das hat klare Folgen für die zinspolitische Perspektive der Europäischen Zentralbank. Und somit auch für den Euro.
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  • Ende des Ankaufprogramms bestätigt

Die EZB ist spät dran

Die EZB hat bestätigt, dass sie ihr Ankaufprogramm zum Jahresende auf netto Null zurückfahren wird. Diese Entscheidung ist richtig und sie kommt auf keinen Fall zu früh.
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  • Börse

Stabilisierung

Die größten Sorgen an den Märkten lösen sich sachte auf. Die USA und China nähern sich im Zollstreit weiter an. So signalisiert Peking, die Zölle auf US-Autos zu reduzieren. Außerdem wird das Reich der Mitte wohl mehr Sojabohnen in den USA kaufen.
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  • Hauptstadt Notizen vom 13.12.2018

FDP will Target-Salden bremsen

Die FDP-Fraktion will durch eine Vertiefung der europäischen Kapitalmarktunion eine Verringerung der Target2-Salden in der Eurozone erreichen. Die deutschen Forderungen innerhalb des Systems belaufen sich derzeit auf rund 900 Mrd. Euro. Dagegen haben einzelne Schuldnerländer Verbindlichkeiten von mehr als 400 Mrd. Euro. Außerdem fordern die Liberalen, dass Banken Eigenkapital für das Halten von Staatsanleihen zurücklegen müssen. In dem Antrag findet sich auch die Forderung, dass „negative Target2-Salden bei Verlassen des Währungsraums durch einen Mitgliedstaat automatisch in Anleihen dieses Staates auf Euro-Basis umgewandelt und der EZB übertragen" werden sollen.
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  • Börseneinschätzung vom 13. Dezember 2018

Stabilisierung an wichtiger Unterstützung

Das Einlenken der italienischen Regierung stabilisiert die Märkte. Das ist beachtlich, denn die von der EU vorgegebenen Ziele werden nach wie vor nicht erreicht. Auch das überstandene Misstrauensvotum lässt die Börsen aufatmen.
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  • Ungünstige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone

Deutliche Belastungen für den Euro

Dier Wirtschaftsdaten der Eurozone zeigen abwärts. Handelsbilanz, Industrieproduktion, Einkaufsmanager-Index liefern durch die Bank eher unerfreuliche Daten. Und dann kommt noch ein weiterer Punkt hinzu, der den Eurokurs deutlich belastet
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  • Verbalnote des finnischen Notenbankpräsidenten mit Wirkung

Ex-Währungskommissar Olli Rehn drückt den Euro

Zwei Risiken bedrücken derzeit den Eurokurs: die politische Situation in Italien und die schwächelnde Konjunktur im Euroland. Und es kommt noch ein aktueller Faktor hinzu.
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  • Hauptstadt-Notiz vom 8. November 2018

Frankfurt: Europa unter Stress

Ein Italiener ist Chef der Europäischen Zentralbank. Ein Italiener wird Chef der EZB-Bankenaufsicht. In Italien haben die meisten – neun von 23 Banken in der Eurozone – den Stresstest der EBA nicht bestanden. Andrea Enria mag der richtige Mann auf dieser Position sein, aber er kommt zum falschen Zeitpunkt. Denn sein Amt ist auch ein politisches. Und da zählt der Anschein, hier werde der Bock zum Gärtner gemacht, ebenso sehr wie die Qualifikation Enrias – er hat Wirtschaftswissenschaften
in Mailand und Cambridge studiert und sich für eine häufigere Abwicklung von nicht mehr allein lebensfähigen Banken ausgesprochen. Aber er war auch Aufsichtsratschef der Banca d'Italia. Europa setzt sich mit solchen Personalentscheidungen selbst unter Stress.
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  • EZB hält die Füße still

Geldhüter lassen Inflation laufen

Die Inflation wird mit kritischen Augen innerhalb der EZB beobachtet. Es gibt auch einen genormten Leitindex, der die Zielvorstellung der Notenbank vorgibt. Seit fast einem hablen Jahr liegt die Inflationsrate allerdings darüber. Im Moment werden jedoch keine Konsequenzen gezogen. Ein Fehler?
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  • Es fehlt vor allem an Vertrauen

Das deutsche EZB-Dilemma

Mario Draghi, EZB-Chef
AUf die Ansagen aus der EZB müssen nun auch Taten folgen.
Kann die EZB machen, was sie will? Es scheint so. Der EuGH will ihr jedenfalls keine Grenzen setzen. Das stärkt die Institution EZB. Ihre Schwäche liegt woanders.
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  • Schwache Wirtschaft, starke Währung

Warum der Euro zum „sicheren Hafen“ für viele Anleger wird

Der Euro liefert Anlegern langfristig Sicherheit
Der Euro mausert sich zu einem sicheren Hafen für Anleger. Copyright: Picture Alliance
Im Euroraum spielt sich ein Paradoxon ab: Die Schwäche der Wirtschaft macht die Währung (relativ) stark. Der Grund: Die Notenbank hat keine Spielräume in der Zinspolitik.
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  • Zinspolitik im Plan

Die EZB macht business as usual

Die EZB hatte gestern nichts Überraschendes zu verkünden. Die Anleihenkäufe werden planmäßig zurückgefahren. Die Nullzinsen bleiben. Der Euro reagiert entsprechend.
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  • Börseneinschätzung vom 13.09.2018

Zeit für Antizyklik

Die Kontinentaldrift verstärkt sich. Auch in dieser Woche gehen die Börsen wieder auseinander. Anleger sollten mit einer dazu passenden Strategie reagieren. Indes hat die EZB den Ausstieg aus den Anleihenkäufen konkretisiert.
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  • Emerging Markets werden zunehmend risikoreicher

Flucht in Sicherheit drückt Zinsen

Politische Risiken veranlassen viele Investoren dazu, ihr Geld aus den Emerging Markets abzuziehen. Auch die Entscheidungen über die Nachfolge der EZB-Präsidentschaft drücken die Zinsen nach unten.
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  • Merkel gibt der Politik den Vorrang

Das Weidmann-Opfer

Angela Merkel unterstützt offenbar keine Kandidatur eines deutschen EZB-Präsidenten. Sie will lieber eine ihr wohlgesonnene Personalie an der Spitze der EU-Kommission sehen. Damit hofft sie einen anderen Eiferer ausbremsen zu können.
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  • Merkel opfert die Stabilitätspolitik für den Kommissions-Spitzenposten

Merkels Rechnung mit vielen Unbekannten

Wird von der Leyen nächste Kommissionspräsidentin?
Wird von der Leyen nächste Kommissionspräsidentin? Copyright: Picture Allianze
Angela Merkel will den EU-Kommissions-Spitzenposten und verzichtet dafür auf die EZB-Spitze. So schreibt es eine Zeitung und so wird es in Berlin heftig diskutiert. Doch die Partei- und Regierungschefin hat eine Rechnung mit vielen Unbekannten aufgemacht. Vor allem innenpolitisch.
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