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Politik und Währungen

Zins- und Währungsprognosen: Die Meinung der Anderen

Der Einfluss der Politik ist wiedermal an den Währungen erkennbar. Die Dollar-Schwäche ist unter anderem geprägt durch die koreanische Raketenkrise.
Der Einfluss der Politik auf den Kurs des Dollar wächst. Stärker noch als vor einem Monat schlagen bei den Prognosen für das Währungspaar Dollar-Euro politische Überlegungen und Bewertungen zu Buche. Und das geht zulasten des Greenback. Die Skepsis der professionellen Beobachter nimmt zu. Erst scheitert die Gesundheitsreform zweimal im Parlament. Dann lässt Infrastruktur-Investitionsprogramm weiter auf sich warten. Immerhin spielt sich die Dollar-Schwäche mittlerweile vor dem Hintergrund der koreanischen Raketenkrise ab. Solche Krisen lösen normalerweise einen kleinen Aufschwung für den Dollar aus. Davon ist aktuell nicht das Geringste zu erkennen. Offenbar trauen die internationalen Anleger dem amtierenden US-Präsidenten nicht zu, dass er diesen Konflikt besonnen bewältigen kann. Dem gegenüber profitiert die Eurozone neben besseren Wirtschaftsdaten auch ein wenig davon, dass die Befürchtungen vom Frühjahr über mögliche EU-feindliche Regierungen in der Eurozone (Niederlande, Frankreich) sich weitgehend verflüchtigt haben.

Fazit: Die Umkehr der Relationen geht uns ein bisschen zu weit. Immerhin erzielen die USA – Trump hin oder her – einen Wachstumsvorsprung gegenüber der Eurozone.

Land

Währung

Aktueller Kurs

Ausblick 3 Monate

Ausblick 6 Monate

Prognose
Sicherheit

Zins

GB

GBP

0,91

0,94

1,01

neutral

3m-Zins

0,28

0,25

0,25

Schweiz

CHF

1,129

1,085

1,09

sicher

3m-Zins

-0,73

-0,75

-0,75

Schweden

SEK

9,768

9,60

9,45

neutral

3m-Zins

-0,49

-0,50

-0,50

Norwegen

NOK

9,352

9,30

9,25

neutral

3m-Zins

0,81

0,80

0,95

3m-Zins = Bankenmarkt
P = Prognosesicherheit auf 6 Monate,
r= sicher, q= unsicher, u= neutral

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