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Militärkooperation gegen Chinas Expansionswillen

Frankreich will Soldaten auf die Philippinen schicken

Französische Matrosen auf einem Flugzeugträger im indischen Ozean während einer Zeremonie. © Terence Wallet/Marine Nationale/Défense
Frankreich und die Philippinen wollen in militärischen Fragen enger kooperieren. Der Inselstaat versucht so einem immer mächtiger werdenden Nachbarn etwas entgegenzusetzen.
Die Philippinen und Frankreich wollen Verhandlungen für ein Verteidigungs-Abkommen aufnehmen. Ziel sei die Aufnahme gemeinsamer Truppenübungen und gegenseitige Truppenentsendungen auf die Territorien der beiden Staaten. Auf der Presseerklärung bekannten sich die Vertreter Frankreichs und der Philippinen zudem zum UN-Seerechtsübereinkommen - ein Fingerzeig gegen China, das gegen dieses Abkommen mit Operationen im Südchinesischen Meer verstößt. 

Für die Philippinen wäre ein solches Abkommen mit Frankreich nicht das erste seiner Art. Ähnliche Vereinbarungen schloss Manila schon mit den USA und Australien. Mit Japan wurden Verhandlungen aufgenommen. Dem NATO-Staat Frankreich würde ein Abkommen dabei helfen seine Präsenz in Südostasien zu steigern, um so dem chinesischen Expansionswillen etwas entgegenzusetzen.

Fazit: Das Abkommen würde die Möglichkeiten Frankreichs erweitern, um als NATO-Staat in Südostasien Einfluss auszuüben.
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