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Die Tür für Peking wird weiter geöffnet

HSBC expandiert nach China

Die HSBC zieht sich aus Europa zurück und expandiert nach China. Was in London scharfe Kritik hervorrief, könnte für China ein großes selbstgeschaffenes Problem lösen helfen.

Die HSBC verlagert Teile ihres Geschäfts und hilft dabei Peking. Im Zuge einer Restrukturierung wird sich die Bank aus den USA und Frankreich zurückziehen. Auf der anderen Seite fließen Investitionen über 6 Mrd. US-Dollar in das Asiengeschäft.

Betriebswirtschaftlich reagiert HSBC damit nur folgerichtig: Während in Europa für HSBC 2020 ein Verlust von 4,2 Mrd. US-Dollar auflief, erwirtschaftete das Finanzinstitut in Asien 12,8 Mrd. US-Dollar Gewinn.

Unterhaus geht an die Decke

Im Britischen Unterhaus – am Stammplatz von HSBC in London – wurde dieser Schritt heftig kritisiert. Für China hingegen bietet die Neuausrichtung der Bank eine willkommene Chance. Als sich das Reich der Mitte im vergangenen Jahr den Finanzplatz Hongkong „einverleibte“, schloss sie damit eine Tür zu den internationalen Finanzmärkten. Mit der HSBC wachsen für Peking und chinesische Investoren nun auch wieder die Einflussmöglichkeiten in Europa.

Fazit: China bekommt über die HSBC eine weitere Tür zum Westen geöffnet.

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