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Erntemengen unter den Erwartungen

Kaffee läuft

Kafee. Copyright: Pexels
Nicht nur zur Weihnachtszeit ist Kaffee ein beliebtes Heißgetränk. Doch wer pro Tag ein paar Tassen davon "versenkt", spürt das künftig auch deutlich am Geldbeutel. Das wird sich in Zukunft nicht bessern.

Der Aufwärtstrend bei Kaffee ist unverändert intakt. Zwar haben sich die Kaffeenotierungen  von ihrem in der vergangenen Woche erreichten Zehn-Jahres-Hoch bei rund 250 US-Cent je Pfund ein wenig entfernt. Doch bleibt der Kaffeepreis mit knapp 240 US-Cent je Pfund weiterhin auf hohem Niveau. Kaffee gehört in diesem Jahr zu den Rohstoffen mit dem stärksten Preisanstieg.

Seit Jahresbeginn hat sich der Preis von Kaffee der Sorte Arabica um rund 85 Prozent verteuert. Fundamental unterfüttert wird die Rally durch ein eingeschränktes Angebot aufgrund einer schwächeren Ernte in Brasilien sowie Lieferschwierigkeiten. Die letzte Ernte in dem südamerikanischen Land war die eines Niedrigertragsjahrs, die zudem noch durch ungünstiges Wetter beeinträchtigt worden war.

Zweifel an besserer Ernte

Nun gab es Hoffnungen, dass die Ernte in der kommenden Saison wieder deutlich besser ausfallen würde. Doch aktuelle Meldungen lassen daran Zweifel aufkommen. So rechnet die Chefin einer brasilianischen Kaffeevereinigung, dass im nächsten Jahr nur 49 Millionen Sack Kaffee geerntet werden. Das wäre nur etwas mehr als in der Vorsaison und deutlich weniger als im letzten Hochertragsjahr. Da lag die Erntemenge immerhin bei 64 Millionen Sack.

Dazu gesellen sich Logistikprobleme, die weiterhin die Kaffeeexporte behindern. So berichtete die Exportvereinigung Cecafe von einem Rückgang der brasilianischen Kaffeeexporte im November von mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,6 Millionen Sack.

Andere Länder, gleiches Bild

Auch in anderen Kaffee-Ländern sieht es nicht besser aus. In Kolumbien, dem nach Brasilien zweitgrößten Produzent von Arabica-Bohnen, rechnet die führende Produzentenvereinigung wegen starker Regenfälle mit einem Rückgang der Erntemenge im kommenden Jahr um sieben Prozent auf 13 Millionen Sack. In Vietnam, dem größten Produzenten der Kaffeesorte Robusta, dürften die veralteten Plantagen zu geringeren Erträgen und damit das zweite Jahr in Folge zu einer rückläufigen Ernte führen.

Fazit: Der Aufwärtstrend ist intakt. Die fundamentale Marktlage spricht für weiterhin steigende Preise. Nach einer kurzen Verschnaufpause dürfte die Rally bei Kaffee weiter gehen.

Empfehlung: Mit einem ungehebelten Kaffee-ETC (Beispiel ISIN: DE 000 A0K RJT 2) können Anleger an steigenden Notierungen partizipieren.

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