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Politik-Bezahlung beeinträchtigt Unabhängigkeit

Bundesregierung zahlt seit 2018 fast 1,5 Mio. Euro an Journalisten

Stapel Zeitungen. © DirkRietschel / Getty Images / iStock
Die Antwort der Regierung auf eine Anfrage der AfD enthüllt, dass seit 2018 fast 1,5 Mio. Euro an Journalisten ausgezahlt wurden. Die Unabhängigkeit der betroffenen Redaktionen ist damit fraglich.

Die Bundesregierung hat Journalisten seit 2018 Honorare von fast 1,5 Mio. Euro gezahlt. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der AfD hervor. Insbesondere Journalisten des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks und der Deutschen Welle (900.000 Euro) und großer privater Medien (600.000 Euro) haben Honorare bekommen. Zu den Groß-Empfängern zählen "Spiegel", "Zeit" und Tagesspiegel. Zu diesen Honoraren kommen noch Ausgaben des Bundesnachrichtendienstes hinzu. Diese werden aber nicht öffentlich gemacht, weil sie "besonders schützenswert" seien.

Gut 200 Journalisten haben das Geld für Moderationen, Texte, Lektorate, Fortbildungen, Vorträge und andere Veranstaltungen erhalten. Angesichts solcher Zahlungen ist die Unabhängigkeit der Redaktionen zumindest angreifbar. Fraglich ist auch, wie kritisch und unbequem derart finanzierte Journalisten bei Politikern nachfragen.

Fazit: Während die Bundesregierung seit 2018 fast 1,5 Mio. Euro an Journalisten zahlt, bleibt der Verlag FUCHSBRIEFE unabhängig von politischen Interessen und lässt sich nicht bezahlen. Allein die Leser finanzieren die redaktionellen Inhalte. Die Unabhängigkeit von Redaktionen, die von Politikern finanziert werden, ist fraglich.
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