Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
3625
Politik-Bezahlung beeinträchtigt Unabhängigkeit

Bundesregierung zahlt seit 2018 fast 1,5 Mio. Euro an Journalisten

Stapel Zeitungen. © DirkRietschel / Getty Images / iStock
Die Antwort der Regierung auf eine Anfrage der AfD enthüllt, dass seit 2018 fast 1,5 Mio. Euro an Journalisten ausgezahlt wurden. Die Unabhängigkeit der betroffenen Redaktionen ist damit fraglich.

Die Bundesregierung hat Journalisten seit 2018 Honorare von fast 1,5 Mio. Euro gezahlt. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der AfD hervor. Insbesondere Journalisten des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks und der Deutschen Welle (900.000 Euro) und großer privater Medien (600.000 Euro) haben Honorare bekommen. Zu den Groß-Empfängern zählen "Spiegel", "Zeit" und Tagesspiegel. Zu diesen Honoraren kommen noch Ausgaben des Bundesnachrichtendienstes hinzu. Diese werden aber nicht öffentlich gemacht, weil sie "besonders schützenswert" seien.

Gut 200 Journalisten haben das Geld für Moderationen, Texte, Lektorate, Fortbildungen, Vorträge und andere Veranstaltungen erhalten. Angesichts solcher Zahlungen ist die Unabhängigkeit der Redaktionen zumindest angreifbar. Fraglich ist auch, wie kritisch und unbequem derart finanzierte Journalisten bei Politikern nachfragen.

Fazit: Während die Bundesregierung seit 2018 fast 1,5 Mio. Euro an Journalisten zahlt, bleibt der Verlag FUCHSBRIEFE unabhängig von politischen Interessen und lässt sich nicht bezahlen. Allein die Leser finanzieren die redaktionellen Inhalte. Die Unabhängigkeit von Redaktionen, die von Politikern finanziert werden, ist fraglich.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • OLG-Entscheidung: Unverbindliche E-Mail-Anfragen führen nicht zu Buchungsverträgen

Dienstreise: Anfrage ist noch kein Vertrag

Eine Zimmeranfrage per E-Mail stellt noch keinen verbindlichen Beherbergungsvertrag dar. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt/M entschieden.
  • CDU in der selbstgewählten politischen Isolation

Gefesselt auf der Brandmauer

Die CDU steckt in der strategischen Sackgasse fest. Trotz Wahlerfolg in Baden-Württemberg fehlt der Union ein politisches Druckmittel, da sie jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Diesen selbstmörderischen Kurs wird die Union mit Merz nicht mehr lange aushalten, meint FUCHSBRIEFE-Chefredakteur Stefan Ziermann.
  • Fuchs plus
  • Rohstoff-Sicherung: Wettbewerbsverzerrung in Europa

Lithium-Wettlauf in Europa

Die Europäische Union fördert die Produktion kritischer Rohstoffe, um unabhängiger von Importen zu werden. Im Erzgebirge könnte schon 2030 der Abbau von Lithium anlaufen. Doch die Länder in Europa gehen strategisch sehr unterschiedlich vor. Das führt zu einem stark verzerrten Wettbewerb um die Rohstoff-Sicherung in Europa.
Zum Seitenanfang