Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
822
Schulausstattung versus Flüchtlingsunterbringung

Die und wir

Nun ist es so weit: Mit dem 5 Mrd.-Nachtragshaushalt fragt die Bevölkerung, warum dann nicht auch für andere wichtige Projekte Geld da ist. Etwa für Schulen und Lehrer.
Die Politik muss sich auf die nächste Eskalationsstufe zum Thema Flüchtlingspolitik in den Medien einstellen. Bislang konzentrierten sich diese auf die Unterstützung der „Willkommenskultur“. Man dürfe Asylsuchende und Einheimische nicht gegeneinander ausspielen. Das ändert sich jetzt. Die Steuerzahler wollen eine Gleichbehandlung. Konsequenterweise tauchen auf Regionalseiten Artikel auf, die abgeranzte Schulen und Lehrermangel (etwa bei Inklusionsprojekten) neben die neuen Haushaltsmilliarden für die Flüchtlingsunterbringung stellen. Gymnasiale Turnhallen können zu diesem Zweck (zu Recht) nicht genutzt werden, weil die sanitären Einrichtungen nicht den Vorschriften entsprechen. Aber für die Schüler sind sie offenbar ausreichend, vermerkt eine Reporterin sarkastisch. Die Forderungen nach besserer Ausstattung von Schulen und Beseitigung von Lehrermangel auch für die einheimischen Schüler werden also lauter werden. Und zwar je mehr die Aufwendungen für die Flüchtlingspolitik steigen. Die Bundespolitik wird sich dem nicht entziehen können. Gerade wenn sie die Akzeptanz für den anhaltenden Zustrom nicht verlieren will. Das wird schon jetzt schwer genug. Denn in den Gemeinden ist die Stimmung vielfach angespannt.

Fazit: Wir sehen auf den Finanzminister die Forderung nach weiteren Ausgaben zur allgemeinen Akzeptanz der Flüchtlingspolitik zukommen. Diesmal wird es generell um Investitionen in Schulen und Schulbildung gehen. Da viele Länder die Kommunen finanziell kurz halten, wird die Bildungspolitik immer mehr zu einer Aufgabe des Bundes.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Rückzahlung von Corona-Soforthilfen streitig

Verwaltungsgerichte kegeln Forderungen reihenweise

Viele Corona-Soforthilfen wurden von Unternehmen und Selbständigen zurückgefordert. Doch jetzt entscheiden die Verwaltungsgerichte gerade reihenweise zugunsten der Unternehmen. FUCHSBRIEFE erklären den Hintergrund und sagen Ihnen, was Sie dagegen tun können.
  • Fuchs plus
  • Edelmetall stark nachgefragt

Deutsche im (begründeten) Goldrausch

Goldbarren. © AbleStock.com / AbleStock.com / Thinkstock
In unsicheren Zeiten wird Gold gern als Absicherungsinstrument gekauft. Vor allem Euro-Anleger steuern das Edelmetall daher in großen Scharen an. Wie viel FUCHSBRIEFE in einem Portfolio anteilig für ratsam hält, verrät der folgende Beitrag.
  • Fuchs plus
  • China und Taiwan werden zum Risiko für Banken und Versicherungen

Blockbildung an den Finanzmärkten

Aufgestapelte Container, linker Stapel mit chinesischer Flagge, rechter mit US-Flagge. © narvikk / Getty Images / iStock
Die politischen Unsicherheiten im südchinesischen Meer nehmen erheblich zu. (Nicht nur) Für Banken und Versicherungen wird das Geschäft daher dort immer risikoreicher. Auch die Amerikaner verlangen eine eindeutige Positionierung.
Zum Seitenanfang