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Verbraucherpreise ziehen an

Preise: Die Rückkehr der Inflation

Die Inflation kehrt nach Deutschland zurück.
Die Inflation kehrt zurück. Nach etwa 0,5% Steigerung der Verbraucherpreise in diesem Jahr wird die Inflationsrate 2017 deutlich über 1% liegen. Gegen Jahresende wird sie sich dann der Zwei-Prozent-Marke nähern. Damit kommt Deutschland – nicht der Euroraum – den Zielvorstellungen der EZB nahe. Eine der Ursachen ist der Wegfall des Basiseffekts bei den Energiepreisen. Der Ölpreis hatte zur Jahreswende 2015/16 mit 30 USD je Barrel seinen Tiefstand erreicht. Das jetzige Niveau von über 50 Dollar sorgt im Jahresvergleich allein für einen Anstieg von etwa 0,5%-Punkten. Höhere Inflationsraten befürchten die Wirtschaftsforscher in Deutschland nicht. Die angekündigte Kürzung der Ölförderung wird auch auf Dauer den Ölpreis nicht wesentlich steigen lassen. Bei den Rohstoffen werden angesichts der sich relativ schwach entwickelnden Weltkonjunktur ebenfalls keine großen Preissprünge befürchtet. Dazu kommen Überkapazitäten in Deutschland und der Eurozone. Preistreiber in Deutschland sind die Dienstleistungen. Hier wirkt sich der Mindestlohn aus. Allerdings hält sich auch hier die Entwicklung im Rahmen. Die 2 vor dem Komma wird es nur in ausgewählten Bereichen wie der Gastronomie und dem Handwerk geben.

Fazit: Deutlich stärker als die Verbraucherpreise werden nach wie vor die Preise für Realanlagen, namentlich für Immobilien steigen.

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